Was, wenn der wirksamste Schutz vor Herzinfarkt & Schlaganfall längst existiert, aber politisch kaum genutzt wird? Welt-Physio-Tag 08.09.2026

Monate: September 2026

Welt-Physio-Tag 2026

Was, wenn der wirksamste Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall längst existiert, aber politisch kaum genutzt wird? Am 8. September rückt der Welt-Physio-Tag ein Thema in den Fokus, das unseren Berufsstand seit Jahren beschäftigt: die Rolle der Physiotherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall. Die Zahlen sprechen für sich. Weltweit sterben jährlich über 20,5 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, mehr als 30 % aller Todesfälle. Herzinfarkt und Schlaganfall machen davon rund 85 % aus. Bewegungsmangel zählt zu den wenigen beeinflussbaren Risikofaktoren, und genau hier liegt unsere fachliche Verantwortung als Berufsstand. Als Bundesvorsitzender des VDB sehe ich diesen Tag als Anlass, klar zu benennen, was Physiotherapie tatsächlich leistet: 🔹 In der Prävention, durch Risikoerkennung und gezielte Bewegungsempfehlung 🔹 In der Behandlung, durch sichere Aktivitätssteigerung nach kardiologischen Ereignissen 🔹 In der Rehabilitation, durch strukturierte Wiederherstellung von Mobilität und Selbstständigkeit nach Schlaganfall Die Evidenz ist eindeutig. 30 Minuten Bewegung an 5 Tagen die Woche senken das Schlaganfallrisiko um 25 %. Das ist keine Randnotiz, das ist ein gesundheitspolitischer Auftrag. Der VDB wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Kompetenz unseres Berufsstands in …

VDB-Bericht: AOK-Tag in Dortmund – Primärversorgung neu denken, aber nicht zu Ende gedacht!

Monate: September 2026

Primärversorgung neu denken …

… aber nicht zu Ende gedacht! AOK-Tag in Dortmund | 03.09.2026 VDB-Bundesvorsitzender André Laufer nahm am AOK-Tag „Primärversorgung neu denken, politische Ziele und praktische Umsetzung“ der AOK NordWest in Dortmund teil. Auf dem Podium diskutierten Tom Ackermann von der AOK NordWest, Dr. Jan Böcken von der Bertelsmann Stiftung, Prof. Dr. Margarete Halek von der Universität Witten/Herdecke sowie Dr. Klaus Reinhardt von der Bundesärztekammer über die Zukunft der hausärztlichen Versorgung. Ausgangspunkt der Veranstaltung war eine ernüchternde Datenlage. Ein Viertel der Hausärztinnen und Hausärzte plant, die eigene Tätigkeit in den kommenden fünf Jahren zu beenden. Zugleich ist die durchschnittliche Wochenarbeitszeit in der Hausarztpraxis seit 2012 spürbar gesunken. Die Konsequenz, die auf der Bühne gezogen wurde, war eindeutig. Ohne strukturelle Entlastung droht eine dauerhafte Verknappung hausärztlicher Kapazitäten. Als Lösungsansatz stand vor allem die Neuorganisation der Versorgung rund um Medizinische Versorgungszentren im Mittelpunkt. Aufgaben sollen künftig stärker delegiert werden, etwa an Physician Assistants oder an Pflegekräfte mit entsprechender Aufbauqualifikation. Diskussion unvollständig Aus Sicht des VDB blieb die Diskussion an einem entscheidenden Punkt unvollständig. Der interprofessionelle Austausch fand faktisch nicht …

Sechs Verbände – eine gemeinsame Forderung ans BMG.Warum jetzt Rechtssicherheit für Therapiepraxen auf dem Spiel steht

Monate: September 2026

Gemeinsame Forderung

Sechs Verbände – eine gemeinsame Forderung ans BMG. Warum jetzt Rechtssicherheit für Therapiepraxen auf dem Spiel steht 👇 Sechs Verbände: BED, DVE, IFK, Physio Deutschland, VDB &VPT ziehen an einem Strang: Sie fordern vom BMG Klarstellung, weil der GKV-Spitzenverband eine Übergangsregelung enger auslegt als das Gesetz es vorsieht. Konkret: Wurde vor dem 30. Juli 2026 bereits ein Behandlungstermin vereinbart, soll die versorgungsbezogene Pauschale weiter abrechenbar sein, so die Gesetzesbegründung. Der GKV-Spitzenverband sieht das anders und verlangt zusätzlich eine bereits erbrachte Leistung. Die Folge: drohende Absetzungen und Widerspruchsverfahren für Praxen, die sich auf die gesetzliche Regelung verlassen haben. 💬 Betrifft dich das? Schreib es uns an: oder nimm Kontakt zu uns auf. Wir sammeln Fälle für den Austausch mit dem BMG Unsere Forderung zum Download: Sechs Verbände – eine gemeinsame Forderung.

Da dieser immer noch gerne angeführt wird, stellen wir das nochmal raus: Kritik am Barmer-Heilmittelreport 2024 bestätigt

Monate: September 2026

Immer noch irreführend.

Da dieser immer noch gerne angeführt wird, stellen wir das nochmal raus: Kritik am Barmer-Heilmittelreport 2024 bestätigt Bundesamt für Soziale Sicherung beanstandet wesentliche Punkte erschienen am 05.05.2025 Unser VDB-Physiotherapieverband e.V. sieht sich in seiner Kritik am Barmer-Heilmittelreport 2024 (Schmitt & Wende, 2024) weitgehend bestätigt. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) als zuständige Aufsichtsbehörde hat sich mit dem Report intensiv befasst und in zentralen Punkten Beanstandungen gegenüber der Barmer geäußert. Damit wird deutlich: Die Einwände des VDB waren berechtigt. Der VDB hatte bereits frühzeitig auf irreführende Darstellungen im Heilmittelreport der Barmer hingewiesen und die Datengrundlage des Reports öffentlich in Frage gestellt. Nun hat das BAS bestätigt, dass es inhaltlich viele der von uns vorgetragenen Kritikpunkte teilt, auch wenn kein formaler Rechtsverstoß festgestellt werden konnte (up unternehmen praxis, 2025). Seit der Fusion mit der GEK im Jahr 2010 veröffentlicht die Barmer einen jährlichen Bericht über die Versorgung der Versicherten mit Hilfs- und Heilmitteln. In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt des Berichts sehr einseitig in Richtung einer politischen Agenda verschoben, die schwerpunktmäßig die Ausgabensteigerungen in der …