Lungendarstellung auf T-Shirt gezeichnet

Monate: Juni 2021

Physiotherapie:
Post-COVID-19-Syndrom ab 1. Juli besonderer
Verordnungsbedarf

Hoher Versorgungsbedarf an Physiotherapie bei Post-Covid-Syndrom. Störungen der Atmung und Wirbelsäulenerkrankungen bei Post-Covid-Syndrom zählen ab 1. Juli 2021 zu den Indikationen für einen besonderen Versorgungsbedarf. Das Post-COVID-19-Syndrom wird bei der Heilmittelversorgung bundesweit als besonderer Verordnungsbedarf anerkannt, teil die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einer Meldung mit. Die Diagnoseliste für den besonderen Verordnungsbedarf werde zum 1. Juli entsprechend ergänzt. Grund sei der zu erwartende hohe Versorgungsbedarf an bestimmten Maßnahmen der Physio- und Ergotherapie im Zusammenhang mit einem Post-/Long-COVID-Syndrom.  KBV und GKV-Spitzenverband hätten sich darauf verständigt, die Indikation „U09.9 Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet“ in die Diagnoseliste der besonderen Verordnungsbedarfe aufzunehmen, informiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung in den PraxisNachrichten. Die Anzahl der physiotherapeutischen Maßnahmen können demnach bei Post-COVID-Syndrom von der Höchstmenge je Verordnung abweichen und die Behandlungseinheiten für eine Behandlungsdauer von bis zu zwölf Wochen andauern. Auch die orientierende Behandlungsmenge, die im Heilmittelkatalog aufgeführt ist, müsse nicht berücksichtigt werden. Folgende Indikation „Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet“ (ICD-10-Code: U09.9) begründet ab 1. Juli 2021 einen besonderen Verordnungsbedarf bei Physiotherapie: AT – Störungen der Atmung WS – Wirbelsäulenerkrankungen Die Hersteller der Praxisverwaltungssoftware für …

Wuerfel auf Kleingeld mit der Aufschrift Bonus

Monate: Juni 2021

Corona-Bonus noch
einmal verlängert

Einen finanziellen Zuschuss für besonders gefordertes Personal in der Pandemie – das ist die Idee für den sogenannten Corona-Bonus. Diese Idee hat die Bundesregierung im Rahmen der Steuergesetzgebung umgesetzt. So können Arbeitgeber ihren Beschäftigten einen Bonus von bis zu 1500,- Euro steuer- und sozialversicherungsfrei auszahlen. Der Auszahlungszeitraum wurde nun bis Ende März 2022 verlängert. Ursprünglich führte die Bundesregierung die Regel im Frühjahr 2020 ein und wollte vor allem systemrelevantes Personal belohnen. Da im Steuerrecht aber nicht nach Berufen getrennt werden kann, gilt die Steuerbefreiung für den Corona-Bonus in allen Branchen. Auch die Auszahlungsfrist wurde mehrfach verlängert – zunächst bis Ende 2020, dann Mitte 2021 und nun gilt die Regel bis Ende März 2022. Der Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern mehrere Teilzahlungen auszahlen. Wichtig ist jedoch, dass die Gesamtsumme von 1500 Euro nicht überschritten werden darf. Darüber hinaus ist die Voraussetzung für die Steuer- und Sozialversicherungspflichtbefreiung, dass die Sonderzahlung zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden muss. Eine ohnehin vertraglich vereinbarte Prämie muss normal versteuert und der Sozialversicherungsbeitrag geleistet werden. (dad)

Eine Gruppe wandert im Wald

Monate: Juni 2021

Wandern für Körper,
Seele, Geist

DWV-Gesundheitswanderführer® Vom Deutschen Wanderverband ausgebildete DWV-Gesundheitswanderführer*innen® bringen Menschen nachhaltig in Bewegung und sorgen damit für mehr Gesundheit für Körper, Seele und Geist. Am Wochenende wurde der 1000. DWV-Gesundheitswanderführer® zertifiziert, informiert der Deutsche Wanderverband in einer Pressemitteilung. Die Ausbildung zum / zur DWV-Gesundheitswanderführer*in entwickelte der Deutsche Wanderverband (DWV) gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück, Fachbereich Physiotherapie. Kombination aus Wandern und gesundheitsfördernden Elementen Mit dem DWV-Gesundheitswandern©, das der Deutsche Wanderverband (DWV) bereits 2008 gemeinsam mit der Universität Osnabrück entwickelte, setzte der Verband einen neuen Trend. „Die Kombination aus Wandern und gesundheitsfördernden Elementen findet sich heute in diversen Angeboten, vom Achtsamkeitswandern bis hin zum Waldbaden. Der Deutsche Wanderverband war in Deutschland die erste Institution, die Wandern und Gesundheit gezielt miteinander kombiniert hat“, so Ute Dicks, Geschäftsführerin des DWV. Die positive Wirksamkeit auf die Gesundheit des DWV-Gesundheitswanderns© ist inzwischen in drei Studien des Instituts für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung ILUG an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der SRH Hochschule für Gesundheit in Karlsruhe nachgewiesen. Deshalb ist das Programm bei den gesetzlichen Krankenversicherungen präventionsanerkannt und wird beispielsweise auch bei Gesundheitsreiseangeboten eingesetzt. Das Bewegungsprogramm …

Monate: Juni 2021

Neues Schiedsverfahren zum
Bundesrahmenvertrag – Verhandlungstermin am 13. Juli 2021

Die maßgeblichen Verbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband und Verband Physikalische Therapie (VPT) treffen sich erneut mit dem GKV-Spitzenverband vor der Schiedsstelle. Trotz der Festlegung einzelner Kriterien zur Preisberechnung durch den Schiedsspruch konnte in den zwischenzeitlichen Verhandlungen keine Einigung über eine angemessene Vergütung und eine angepasste Leistungsbeschreibung erzielt werden. Deshalb wurde im Mai die Schiedsstelle erneut angerufen. Die Physiotherapieverbände und der GKV-Spitzenverband haben mittlerweile ihre jeweiligen Forderungen in Form von Anträgen und Stellungnahmen eingereicht. Während der GKV-Spitzenverband im Kern die Beibehaltung der aktuellen Leistungsbeschreibung der Rahmenempfehlungen und eine Anpassung der Vergütung in Höhe von ca. 2,9 Prozent fordert, fordern die Verbände längere und flexiblere Behandlungszeiten bei den Positionen KG und Manuelle Therapie sowie ein Stufenmodell, das in der ersten Stufe eine Anpassung der Vergütung in Höhe von 25 Prozent vorsieht. Nun steht mit dem 13. Juli 2021 der nächste Verhandlungstermin fest. Für die maßgeblichen Verbände ist das Ziel klar: Im Ergebnis bedarf es einer deutlichen Steigerung der Vergütung, damit Praxisinhaber und Mitarbeiter ein angemessenes Einkommen erhalten. Außerdem sind  flexiblere und längere Behandlungszeiten für eine individuell auf das …

Bunte Post-It Zettel mit Fragezeichen

Monate: Juni 2021

#Schulgeld in den Therapieberufen

Welche Maßnahmen planen SPD und CDU  gegen den Fachkräftemangel in der Physiotherapie in Mecklenburg-Vorpommern? Die Landespolitiker Julian Barlen, MdL, SPD und Sebastian Ehlers, MdL, CDU geben auf Nachfrage der Therapie + Praxis Auskunft. T+P: 1. Herr Barlen, Herr Ehlers,  als gesundheitspolitischer Sprecher der SPD und CDU Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern sind sie an maßgeblichen Entscheidungen auf Landesebene beteiligt. Auf Bundesebene haben die Koalitionspartner CDU/CSU und SPD in der Koalitionsvereinbarung 2018  die Abschaffung der Schulgelder in den Gesundheitsfachberufen festgelegt. Leider wurde diese Vereinbarung bis heute nicht in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt. Warum wird das Schulgeld in den Gesundheitsberufen PhysiotherapeutIn und MasseurIn in Mecklenburg-Vorpommern nicht abgeschafft? Julian Barlen MdL, Sprecher für Gesundheitspolitik / SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern Foto: Susi Knoll Julian Barlen, SPD: In Mecklenburg-Vorpommern ist die Ausbildung an den staatlichen Schulen schon heute komplett kostenfrei und über die Landesgrenzen hinaus anerkannt. Die Ausbildung an den privaten Schulen im Land wird staatlich gefördert, um das Schuldgeld zu reduzieren. Unser Ziel ist aber – und darauf zielt Ihre Frage ja zu Recht ab -, dass die Ausbildung an allen Ausbildungsstandorten …