Rote Karte für die Gesundheits­politik. Das geplante GKV-BStabG bedroht die Zukunft der Heilmittelberufe.

Monate: Juni 2026

Rote Karte …

Nur gemeinsam sind wir stärker – der VDB-Physiotherapievertband unterstützt daher die Aktion vom Bündnis Zukunft Therapieberufe: Rote Karte für die Gesundheits­politik. Das geplante GKV-BStabG bedroht die Zukunft der Heilmittelberufe. Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und Podologie sind unverzichtbare Bestandteile der Gesundheitsversorgung. Trotzdem drohen politische Entscheidungen, die die wirtschaftlichen Grundlagen vieler Praxen – und damit die Versorgung von Millionen Patient*innen – gefährden können. Mit der Roten Karte fordern wir Gesundheitsministerin Nina Warken auf, die Interessen der Heilmittelberufe ernst zu nehmen und die Versorgung langfristig zu sichern. Wir machen es ganz einfach! Ihr tragt Eure Kontaktdaten in ein Formular auf deren Website, natürlich datenschutzkonform. Sie sammeln diese Adressen dann, um sie rechtzeitig vor der nächsten Lesung im Bundestag direkt auf die Roten Karten drucken zu lassen. Das Bündnis bringt die Karten dann persönlich zum BMG. Rote Karten schicken und #5monateLAUT sein! Hier eintragen.

Wenn der Nachbar brennt - Kollaps in der Schweiz

Monate: Juni 2026

Wenn der Nachbar brennt …

Wenn der Nachbar brennt: Schweizer Kollaps als Warnung für Deutschland Der größte Schweizer Physiotherapie-Anbieter schlägt Alarm. VDB-Bundesvorsitzender André Laufer: „Was in der Schweiz passiert, ist kein Einzelfall, es ist das Muster, das überall entsteht, wenn Politik Heilmittelerbringer systematisch unterbezahlt.“ Nachrichten aus der Schweiz sollten aufschrecken Es ist nicht weit bis zur Schweiz. Und die Nachrichten von dort sollten jeden aufschrecken, der glaubt, die Versorgungsprobleme in der Physiotherapie seien ein deutsches Phänomen. Alexandra Helbling, CEO des Physiozentrum mit 32 Standorten und 400 Mitarbeitenden der größte Physiotherapie-Anbieter der Schweiz, nennt die geplante Tarifreform ihres Landes „eine absolute Katastrophe“. Ihre Prognose: längere Wartezeiten, Versorgungslücken in ländlichen Gebieten, verstärkter Fachkräftemangel. Das klingt erschreckend vertraut. 30 Jahre Stillstand, dann ein System, das Praxen ruiniert Die Schweiz hat jahrelang auf Reformen gewartet. Der Grundtarif im Physiotherapiebereich war seit rund 30 Jahren unverändert. Nun haben Physioswiss, der Spitalverband H+ und der Krankenversichererverband Prio Swiss eine komplett neue Tarifstruktur beim Bundesamt für Gesundheit eingereicht. Das Ergebnis: Praxen, die nicht kostendeckend arbeiten können. Inhaberinnen und Inhaber, die vor dem Aus stehen. Eine Branche, die …

Offener Austausch mit Dr. Tanja Machalet

Monate: Juni 2026

Offener Austausch…

Austausch mit Dr. Tanja Machalet Am 12. Juni hatten Vertreterinnen und Vertreter aus allen fünf Heilmittelbereichen direkt im Anschluss an die erste Lesung des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (BStabG) Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch mit Dr. Tanja Machalet MdB, Vorsitzende des Gesundheitsausschusses. Herausforderungen dargestellt In dem rund einstündigen Austausch konnten die Herausforderungen und Anliegen der Heilmittelberufe im Zusammenhang mit dem Kabinettsentwurf zum BStabG dargestellt werden.. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung einer nachhaltigen Kostensteuerung hervorgehoben: Kurzfristige Einsparungen dürfen nicht dazu führen, dass durch vermeidbare Folgekosten langfristig höhere Belastungen entstehen. Darüber hinaus informierten die Vertreterinnen und Vertreter der fünf Verbände über die unterschiedlichen Berufsbilder, Aufgaben und Versorgungsbeiträge ihrer Professionen. Deutlich wurde, dass die Heilmittelberufe nicht immer pauschal betrachtet werden können und bisweilen auch differenzierte Lösungen erforderlich sind. Die Gesprächsatmosphäre war offen und wertschätzend. Wenn die angekündigten Strukturreformen vorgestellt worden sind, sollte der Austausch fortgesetzt werden.

Monate: Juni 2026

Pure Panikmache

1,2 MILLIARDEN EURO ÜBERSCHUSS UND TROTZDEM SOLLEN WIR NOCH MEHR ZAHLEN?! Die gesetzlichen Krankenkassen machen Milliardenplus. Gleichzeitig wird uns Bürgern Angst vor neuen Beitragserhöhungen gemacht. Wie bitte?! PURE PANIKMACHE Ersatzkassen: +567 Mio. € AOK: +206 Mio. € Gesamtüberschuss: +1,2 Milliarden € Und wer hat das bezahlt? DU / WIR Mit höheren Zusatzbeiträgen, steigenden Abgaben und immer weniger Vertrauen in dieses System. Jetzt wird das sogenannte „Beitragssatzstabilisierungsgesetz“ verkauft wie eine Rettungsaktion, während die Kassen längst Milliarden einsammeln. Für den VDB ist klar: Das ist keine Stabilisierung. Das ist politisches Täuschungsmanöver auf dem Rücken der Beitragszahler. Erst Beiträge erhöhen. Dann Überschüsse feiern. Dann neue Belastungen ankündigen. Und da stellt sich die entscheidende Frage: WOFÜR SIND DANN DIE SPARMAẞNAHMEN? Für Versicherte? Für Patienten? Oder nur, um immer neue Belastungen politisch zu rechtfertigen? Genau so zerstört man Vertrauen. Wir haben ein Recht auf Transparenz statt Panikmache. Schluss mit Taschenspielertricks. Schluss mit Dauerbelastungen für Versicherte und Leistungserbringer. Was denkt ihr: Werden wir Bürger hier bewusst hinters Licht geführt? Schreibt uns eure Meinung. Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung. (2026, Juni). Krankenkassen erwirtschaften …