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Pandemie-Arbeitsschutzstandard für Physiotherapeuten

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat einen branchenspezifischen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard entwickelt.   Bestmöglicher Schutz für Beschäftigte Der Standard für physiotherapeutische Praxen und medizinische Massagepraxen bietet eine Hilfestellung für Unternehmerinnen und Unternehmer zur Erfüllung von Arbeitsschutzpflichten und konkretisiert branchenspezifisch den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesarbeitsministeriums. Ziel ist es, das Risiko einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bei der Arbeit bestmöglich zu reduzieren. Der Standard dient als Richtschnur für die Beratung sowie zur Überwachung durch den Aufsichtsdienst der BGW.   Vorgeschriebene Schutzmaßnahmen Der neue Branchenstandard enthält Hygieneregeln, Handlungsanweisungen, räumliche Vorgaben und Informationen zu persönlicher Schutzausrüstung. Dabei gilt die Rangfolge: technische vor organisatorischen vor persönlichen Schutzmaßnahmen. Zu den verpflichtenden Maßnahmen gehören unter anderem:   Mund-Nasen-Bedeckung für Beschäftigte sowie Patienten und Patientinnen Patienten und Patientinnen sollten sich nach Betreten der Praxis die Hände waschen oder desinfizieren. Ausreichende Schutzabstände, gegebenenfalls mit Anpassung von Behandlungsplätzen Nicht notwendige Behandlungen mit kopfnahen Tätigkeiten sind zu vermeiden. Nach jeder Behandlung sollen die Therapieliegen mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger gereinigt und anschließend desinfiziert werden. Patienteneigene Behandlungsunterlagen sollten derzeit nicht in der Praxis aufbewahrt werden. Optimierte Lüftung   …

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Zweites Sozialschutzpaket passiert Bundesrat

Um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzufedern, hat der Bundestag das Sozialschutzpaket II beschlossen. Am 15. Mai passierte das Gesetz den Bundesrat.   Die Höhe des Kurzarbeitergelds soll unter anderem nach längerer Bezugsdauer erhöht werden. Außerdem wird die Anspruchsdauer des Arbeitslosengeldes für diejenigen einmalig um drei Monate verlängert, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai 2020 und dem 31. Dezember 2020 enden würde. Die Änderungen im Kurzarbeitergeld im Detail: Das Kurzarbeitergeld wird für diejenigen, die Kurzarbeitergeld für ihre um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht, längstens bis 31. Dezember 2020. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit werden die bereits bestehenden Hinzuverdienstmöglichkeiten mit einer Hinzuverdienstgrenze bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens bis zum 31. Dezember 2020 verlängert und für alle Berufe geöffnet.

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Verordnung von
Heilmitteln durch
Zahnärzte

Anpassung an gesetzliche Änderungen zum 1. Oktober 2020. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Anpassung der Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte an das im Mai 2019 in Kraft getretene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen. Zu den wichtigsten Änderungen zählt die Einführung einer orientierenden Behandlungsmenge – und damit verbunden die Abschaffung des Genehmigungsverfahrens bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls. Zudem wurden die ersten Voraussetzungen zur Umsetzung einer sogenannten Blankoverordnung geschaffen. Neben gesetzlich notwendigen Anpassungen beschloss der G-BA unter anderem, die Gültigkeit von Heilmittelverordnungen von 14 auf 28 Tage zu verlängern. Die Änderungen werden nach Nichtbeanstandung des Bundesministeriums für Gesundheit und Veröffentlichung im Bundesanzeiger zum 1. Oktober 2020 in Kraft treten. Zeitgleich wird auch die bereits angepasste Heilmittelrichtlinie für die vertragsärztliche Versorgung in Kraft treten. (red) Foto: @ G-BA

roter Schriftzug GKV Spitzenverband

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Verhandlungen zum
Bundesrahmenvertrag
gehen weiter

Am Freitag (15.Mai 2020) nehmen die maßgeblichen Berufsverbände in der Physiotherapie und der GKV Spitzenverband die Verhandlungen zum neuen Bundesrahmenvertrag in Form einer Videokonferenz wieder auf. Aufgrund der Corona-Krise wurden die geplanten Termine geändert. Mit dem Gesetz zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie wurde die Frist zur Erstellung des Rahmenvertrages nach Paragraph 125 vom 01.07.2020 auf den 01.10.2020 verschoben. Der Vertrag nach Paragraph 125a muss nun neu am 15.03.2021 fertig gestellt sein. Themenschwerpunkt ist der Allgemeine Teil des Bundesrahmenvertrages mit Regelungen zum Ruhen der Zulassung, zur Durchführung von Hausbesuchen, zu Behandlungsunterbrechungen und zum Verfahren bei Praxisübergaben/-verkäufen.

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Bundestag beschließt Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite

Nach dem ersten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite Ende März verabschiedete der Bundestag in einem zweiten Gesetz Ergänzungen. Im Zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite sind umfassende Meldepflichten für Labore und Gesundheitsämter festgelegt, SARS-CoV-2 Infizierte sollen schneller gefunden, getestet und versorgt, Pflegekräfte einen Bonus erhalten und pflegende Angehörige besser unterstützt werden. Unter anderem regelt das BMG auch vorübergehende Flexibilisierung in den Ausbildungen zu den Gesundheitsberufen, zum Beispiel der Dauer der Ausbildung, der Nutzung von digitalen Unterrichtsformen oder der Durchführung von Prüfungen. Alle Infos hier: https://bit.ly/35YSJIe

Ein Pfeil und Turnschuhe symbolisieren Wege aus der Krise

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Antragsverfahren
Rettungsschirm

Die Anträge für die Einmalzahlung zum Ausgleich von Einnahmeverlusten in der Corona-Krise können ab dem 20.05.2020 bei der für die zugelassenen Heilmittelerbringer zuständigen ARGE gestellt werden. Weitere Infos dazu auf der Internetseite der Zulassungsstellen: Zulassung-Heilmittel Ab dem 20.05.2020 finden sie auf dieser Internetseite das Antragsformular. Der Antrag ist elektronisch auf dem PC ausfüllbar und kann im Anschluss direkt an die zuständige ARGE elektronisch versendet werden. Achtung: Formlose Anträge werden von den ARGEN nicht bearbeitet. Die Auszahlung des Betrages erfolgt grundsätzlich an die bei der ARGE-IK hinterlegten Kontoverbindung. Bitte prüfen Sie gegebenenfalls die dort hinterlegte Kontoverbindung auf ihre Gültigkeit. Die gesetzlichen Kassen erarbeiten derzeit eine Frage- und Antwort-Liste, in der sie Fragen zum Antragsverfahren nachlesen können. Diese wird ebenfalls auf der oben genannten Internetseite veröffentlicht.  

Bild von der TheraPro 2019

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TheraPro Essen auf 2021 verschoben

Eigentlich sollte die TheraPro Essen in diesem Jahr vom 2. bis zum 3. Oktober stattfinden. Aufgrund der Corona-Krise teilt die Messeleitung nun in einer Pressemitteilung eine Verschiebung der Fachmesse für professionelle Therapie auf 2021 mit. Terminkollision zwischen TheraPro und FIBO Infolge der Corona-Pandemie seien zahlreiche Messen abgesagt worden. Unter anderem auch die internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit „FIBO“, die von ihrem ursprünglichen Termin Anfang April ins zweite Halbjahr 2020 verlegt wurde. Sie findet nun vom 1. bis 4. Oktober 2020 statt. „Aufgrund dieser Terminkollision ist eine TheraPro Essen nach Abwägung aller Parameter und mit Blick auf den Messekalender nicht wünschenswert. Daher haben wir uns dazu entschieden, die diesjährige Messeausgabe auf 2021 zu verschieben“, so Andreas Wiesinger, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart. Dennoch sei die weitere Zusammenarbeit zwischen TheraPro und FIBO durch die Terminkollision keineswegs betroffen und werde von beiden Seiten weiter fortgeführt. Die TheraPro Essen bietet die ganze Bandbreite für professionelle Therapie und richtet sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten sowie Logopäden. Die nächste Veranstaltung findet vom 1. bis 2. Oktober 2021 auf der …

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Fitnessstudios in NRW
öffnen ab 11. Mai

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat einen stufenweisen Plan zur Rückkehr in das normale öffentliche Leben beschlossen – unter Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens. Folgende Öffnungen könnten interessant für euch sein: Ab 10. Mai: • Besuche in Seniorenheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich Ab 11. Mai: • Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen Ab Pfingsten (30. Mai 2020): • Thermen und Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness-Einrichtungen dürfen unter passgenauen Infektionsschutzkonzepten wieder öffnen • Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen dürfen wieder stattfinden • Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen dürfen wieder stattfinden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern • Angebote der Gesundheitsbildung in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen sind wieder zulässig Die allgemeinen Abstandsregeln von 1,5 Metern gelten weiterhin, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen. Alle Regelungen im Detail findet ihr hier: Stufenplan-NRW

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Jens Spahn betont
Bedeutung der
Therapeuten in der Corona-Pandemie

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wendet sich mit einem persönlichen Schreiben in Bezug auf die jüngst in Kraft getretene COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung an die zugelassenen Heilmittelerbringer in Deutschland. Der Gesundheitsminister betont die erhebliche Bedeutung der Versorgung mit Heilmitteln für die Verhütung und Behandlung von Krankheiten auch während der COVID-19-Epidemie und erläutert die für die Heilmittelerbringer festgelegten Hilfsmaßnahmen. Es sei ihm ein wichtiges Anliegen, die Praxen in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.   Den Wortlaut des Briefes findet ihr hier: Schreiben BM Spahn zur COVID-19-VSt-SchutzV COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung Foto: BMG/Xander Heinl (photothek.net)

Heilmittelrezept

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Umgang mit
Verordnungen

Der GKV-Spitzenverband hat die Empfehlungen zum Umgang mit Verordnungen im Rahmen der Corona-Krise aktualisiert. Ziel der Empfehlungen ist es, die Verfahrensregeln in der Pandemie zu erleichtern und die Versorgung aufrecht zu halten. Folgende Punkte wurden geändert, bzw. neu gefasst: • Der Punkt 5 wurde ergänzt, dass Teilabrechnungen nur noch bis zum 31.05.2020 (Rechnungseingang bei der Krankenkasse) möglich sind. • Im Punkt 7 wurde klargestellt, dass bei nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen ab dem 18.02.2020 (Verordnungsdatum) Leistungserbringer notwendige Änderungen selbst vornehmen können. • Neu hinzugefügt wurde der Punkt 10 mit ersten Anleitungen zur Abrechnung der neuen Position Alle Infos im Detail hier: 20200505_Aktualisierung_Empfehlungen_COVID-19_Stand_05.05.2020_11.00