Patienten zieht ein Therapieband im Sitzen auseinander

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Arbeitsschutzstandard für
Therapiepraxen
überarbeitet

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat den SARS-CoV-2- Arbeitsschutzstandard für therapeutische Praxen ein weiteres Mal überarbeitet und der Neufassung der Arbeitsschutzverordnung angepasst. Um Mitarbeiter in der Pandemie vor einer Infektion zu schützen, bedarf es besonderer Schutzmaßnahmen. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt aus diesem Grund eine Handlungsanweisung – den sogenannten Arbeitsschutzstandard – für ihre Mitglieder heraus. Der Arbeitsschutzstandard dient als branchenspezifische Hilfestellung für UnternehmerInnen zur Erfüllung von Arbeitsschutzpflichten. Am 22.07. 2021 veröffentlichte die BGW nun eine neue Version. Der Standard für Therapiepraxen wurde den neuen Richtlinien der Arbeitsschutzverordnung angepasst und mit den Standards für Podologie sowie für Hebammen zusammengelegt. Was steht drin? Es besteht weiterhin eine Verpflichtung zur Überprüfung und Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung und des betrieblichen Hygienekonzepts. Alle Maßnahmen zur Kontaktreduzierung, und alle Arbeitsschutzmaßnahmen bleiben bestehen. Auch die Testangebotspflicht und AHA-L-Regeln bleiben aktuell. Die Vorgabe zur Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Person ist aufgehoben. Die Abstandsregel ist auch in Sanitär- und Pausenräumen zu gewährleisten. Kann der Abstand von 1,50 Metern nicht gewährleistet werden, besteht ein Verpflichtung zum Tragen mindestens einer MNS Maske. …

Lungendarstellung auf T-Shirt gezeichnet

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Physiotherapie:
Post-COVID-19-Syndrom ab 1. Juli besonderer
Verordnungsbedarf

Hoher Versorgungsbedarf an Physiotherapie bei Post-Covid-Syndrom. Störungen der Atmung und Wirbelsäulenerkrankungen bei Post-Covid-Syndrom zählen ab 1. Juli 2021 zu den Indikationen für einen besonderen Versorgungsbedarf. Das Post-COVID-19-Syndrom wird bei der Heilmittelversorgung bundesweit als besonderer Verordnungsbedarf anerkannt, teil die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in einer Meldung mit. Die Diagnoseliste für den besonderen Verordnungsbedarf werde zum 1. Juli entsprechend ergänzt. Grund sei der zu erwartende hohe Versorgungsbedarf an bestimmten Maßnahmen der Physio- und Ergotherapie im Zusammenhang mit einem Post-/Long-COVID-Syndrom.  KBV und GKV-Spitzenverband hätten sich darauf verständigt, die Indikation „U09.9 Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet“ in die Diagnoseliste der besonderen Verordnungsbedarfe aufzunehmen, informiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung in den PraxisNachrichten. Die Anzahl der physiotherapeutischen Maßnahmen können demnach bei Post-COVID-Syndrom von der Höchstmenge je Verordnung abweichen und die Behandlungseinheiten für eine Behandlungsdauer von bis zu zwölf Wochen andauern. Auch die orientierende Behandlungsmenge, die im Heilmittelkatalog aufgeführt ist, müsse nicht berücksichtigt werden. Folgende Indikation „Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet“ (ICD-10-Code: U09.9) begründet ab 1. Juli 2021 einen besonderen Verordnungsbedarf bei Physiotherapie: AT – Störungen der Atmung WS – Wirbelsäulenerkrankungen Die Hersteller der Praxisverwaltungssoftware für …

Schriftzug safe work auf holfkloetzen

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Neuer
Arbeitsschutzstandard für Therapiepraxen

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege hat den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard aktualisiert. Welche Hygieneregeln gelten in der Physio- oder Massagepraxis? Wie können ArbeitgeberInnen MitarbeiterInnen vor einer Infektion schützen? Welche Aspekte sind in einem betrieblichen Hygienekonzept zu beachten? Verbindliche Antworten gibt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in dem branchenspezifischen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Physiotherapeuten. Jetzt hat die BGW eine Neuauflage, den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Therapiepraxen, herausgegeben. In der Aktualisierung handelt es sich um eine Zusammenführung der ehemaligen Standards Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie. Der Branchenstandard konkretisiert Maßnahmen um Beschäftigte und PatientInnen in Praxen für Physiotherapie, medizinische Massage, Ergotherapie, Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. Der Inhalt basiert auf der „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung“ (Corona-ArbSchV) sowie der „SARSCoV-2-Arbeitsschutzregel“ und dem „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und zeigt wie die Arbeitsschutzvorschriften in Therapiepraxen konkret umgesetzt werden. Enthalten sind auch Informationen zur Mindestfläche und Hinweisen zu Ausnahmen und weiteren Schutzmaßnahmen bei kurzzeitiger Erhöhung der Personendichte zu Ausbildungszwecken oder durch notwendige Begleitpersonen von PatientInnen. Der Branchenstandard bietet auch Orientierung, um ein betriebliches Hygienekonzept zu erstellen (§ 3 …

Eine Krankenschwester haelt einen Covid-Test in der Hand

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Berufskrankheit COVID-19

Zu den beruflichen Risiken im Gesundheitswesen gehört die Infektion mit Krankheitserregern. Die Erkrankung an COVID-19 kann unter anderem bei Beschäftigten im Gesundheitswesen die Voraussetzungen für die Anerkennung einer Berufskrankheit erfüllen, informieren die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Beschäftigte in stationären und ambulanten medizinischen Einrichtungen erfüllen die Voraussetzungen einer Berufskrankheit, wenn • Kontakt mit SARS-CoV-2-infizierten Personen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit im Gesundheitswesen und • relevante Krankheitserscheinungen, wie zum Beispiel Fieber, Husten und • ein positiver Nachweis des Virus durch einen PCR-Test vorliegt. Weisen sie frühzeitig den behandelnden Arzt daraufhin, wenn ein Verdacht für einen beruflichen Zusammenhang mit der Erkrankung besteht. Ärzte und Arbeitgeber sind verpflichtet einen begründeten Verdacht der gesetzlichen Unfallversicherung anzuzeigen. Zuständige Versicherungsträger für Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft ist die regional zuständige Unfallkasse oder der regional zuständige Gemeinde-Unfallversicherungsverband. Für Einrichtungen in privater oder kirchlicher Trägerschaft ist es die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Wird die Erkrankung als Berufskrankheit anerkannt übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten der Heilbehandlung sowie der medizinischen, beruflichen …

Rettungsschirm

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Rettungsschirm für
Physiotherapeuten:
Anträge online

Die Anträge für die Einmalzahlung zum Ausgleich von Einnahmeverlusten in der Corona-Krise können bis zum 30. Juni 2020 bei den zuständigen ARGEn gestellt werden. Bitte beachten sie bei der Antragstellung: Keine eigenen Anträge konstruieren. Diese werden abgelehnt, da bei den ARGEn vollautomatische Prozesse hinterlegt sind. Bitte stellen sie die Anträge direkt bei der zuständigen ARGE per Email. Sie finden alle wichtigen Infos auf der Homepage der ARGE. Den Link finden sie hier: Hier können Sie den Antrag stellen

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Antworten zum
Rettungsschirm

Der GKV Spitzenverband hat die Durchführungsbestimmungen und den Antrag für die Einmalzahlung zum Ausgleich von Einnahmeverlusten in der Corona-Krise für Heilmittelerbringer nach § 2 Absatz 3 Satz 4 und Absatz 4 Satz 7 COVID-19-VSt-Schutz erstellt. Um Fragen zum Antragsverfahren vorab zu klären, einigten sich die Kassenarten auf einen Fragen-Antworten-Katalog. Die Durchführungsbestimmungen des GKV Spitzenverbandes und den Fragen-Antworten-Katalog findet ihr auf den Internetseiten der Arbeitsgemeinschaften sowie auf der Internetseite des GKV-Spitzenverbandes. Die Anträge können ab dem 20. Mai 2020 bei den zuständigen ARGEn gestellt werden. Alle Infos hier: https://www.zulassung-heilmittel.de/rettungsschirm.html

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Rettungsschirm
Therapeuten:
COVID-19-Schutzverordnung
veröffentlicht

Schutzverordnung für Therapeuten tritt am 5. Mai in Kraft. Anträge müssen zwischen dem 20. Mai bis 30. Juni gestellt werden. Nun ist es amtlich. Therapeuten erhalten Ausgleichszahlungen für pandemiebedingte Einnahmeausfälle. Die Veröffentlichung der entsprechenden Regelungen, die COVID 19 Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung, erfolgte im Bundesanzeiger. Die Verordnung tritt am 05. Mai in Kraft. Zugelassene Leistungserbringer erhalten für Einnahmeausfälle im Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni eine Einmalzahlung in Höhe von 40 Prozent der mit den gesetzlichen Krankenkassen abgerechneten Vergütungen aus dem vierten Quartal 2019, einschließlich der von den Versicherten geleisteten Zuzahlung. Leistungen aus dem PKV Bereich finden keine Berücksichtigung. Wichtig: Der Einmalzuschuss muss nicht zurückgezahlt werden. Bei der Höhe der Ausgleichszahlung berücksichtigte das Bundesgesundheitsministerium, dass Heilmittelerbringer weitere Hilfsmaßnahmen wie das Kurzarbeitergeld und die Corona-Soforthilfen zur Minimierung der Personal- und Sachkosten in Anspruch nehmen. Zugelassene Leistungserbringer stellen den Antrag auf Ausgleichszahlung bei der für sie zuständigen Arbeitsgemeinschaft. Zur erfolgreichen Antragsgewährung muss der Antrag im Zeitraum zwischen dem 20. Mai bis 30. Juni 2020 gestellt werden. Alle Infos zum Antragsverfahren regelt der Spitzenverbund Bund der Krankenkassen bis zum …