Parkinson-Patient mit Tremor in den Haenden

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Leben mit Parkinson

Frank Elstner beim digitalen Welt-Parkinson-Tag 2021 Frank Elstner im Gespräch mit Menschen, die wie er mit der Diagnose Parkinson leben – wer das live erleben möchte, kann sich unter www.welt-parkinson-tag.org kostenlos registrieren. Der digitale Welt-Parkinson-Tag wird am 14. April 2021 von 15 – 18 Uhr von der Parkinson Stiftung gemeinsam mit Partnern angeboten, um auf die Erkrankung und die Situation von Betroffenen aufmerksam zu machen. Patienten und deren Angehörige sowie andere Interessierte und Unterstützer der Stiftung haben außerdem Gelegenheit, sich bei Experten aus Medizin und Wissenschaft über aktuelle Fortschritte der Parkinson-Forschung zu informieren und Fragen dazu zu stellen. Die richtige Gestaltung der Wohnung für Menschen mit Parkinson ist ein weiteres Thema, an dem sich der Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Parkinson Vereinigung sowie die Thiemann Stiftung beteiligen. Weitere Informationen: www.parkinsonstiftung.de

Smartphone mit Gesundheitsapp

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Gesundheits-Apps in der Therapie

TeilnehmerInnen für eine Online-Befragung gesucht. Silke Frey, Studentin der Hochschule Stralsund im Studiengang M.Sc. Gesundheitsökonomie sucht TeilnehmerInnen an einer Umfrage zum Thema Gesundheits-Apps auf Rezept im Rahmen ihrer Masterthesis und bitet um ihre Meinung zu den Chancen und Risken „digitalen Helfer“ in der Therapie. Die Teilnahme an der Befragung ist anonym, freiwillig und unabhängig von Ihren bisherigen Erfahrungen im Bereich der digitalen Gesundheitsanwendungen. Die Bearbeitungszeit beträgt etwa zehn Minuten. Unter diesem Link gelangen sie zu der Umfrage: Digitale Gesundheitsanwendungen Kontakt: Silke Frey Studentin der Hochschule Stralsund im Studiengang M.Sc. Gesundheitsökonomie E-Mail: silke.frey@hochschule-stralsund.de

Fragezeichen und Ausrufezeichen

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Kanzlerin kippt
Ruhetage

Angela Merkel teilt in einer Pressekonferenz die Rücknahme der Ruhetage mit. Bund und Länder haben in Ihrem Beschluss vom 22. März zwei sogenannte Ruhetage für Gründonnerstag und Ostersamstag definiert. Diese Maßnahme hat Bundeskanzlerin Merkel nun zurückgenommen. In einer Pressekonferenz am Mittag teilte die Kanzlerin den Entschluss, die Ruhetage nicht auf den Weg zu bringen, sondern zu stoppen, der Öffentlichkeit mit. Vorab fand eine kurzfristig einberufene Bund-Länder-Konferenz statt. Die Ruhetage seien in bester Absicht entschieden worden, erklärte Merkel, doch ein Fehler, da viele Fragen der Umsetzung in der Kürze der Zeit nicht gelöst werden konnten. Angela Merkel bat in der Pressekonferenz ausdrücklich für die Verunsicherung um Verzeihung und sagte: „Es ist einzig und allein mein Fehler“. Ein Fehler müsse als Fehler benannt werden und er müsse korrigiert werden. Insbesondere Arbeitgeber hatten in den letzten Stunden über die rechtliche Umsetzung der Maßnahme gerätselt. Nun dürfte mit der Rücknahme der Ruhetage wieder Ruhe einkehren. (dad)

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Hygienepauschale für Therapeuten weiterhin
unangemessen niedrig

Aktuell liegt ein Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit zur Dritten Änderung der COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung vor. Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie und dem weiterhin bestehenden erhöhten Schutzbedarf bei der Durchführung der therapeutischen Behandlungen soll die Abrechnungsmöglichkeit der Hygienepauschale für die Dauer der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gemäß § 5 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes fortgeführt werden. Das Bundesministerium für Gesundheit beziffert im Referentenentwurf die Erstattung der erhöhten Hygienekosten für Heilmittelerbringer weiterhin auf 1,50 Euro pro Heilmittelverordnung. Damit bleibt die Kostenerstattung der gesetzlichen Krankenkassen für die gestiegenen Hygienekosten im Heilmittelbereich unangemessen niedrig und nicht kostendeckend. Der gesetzlichen Krankenversicherung entstehen voraussichtlich je eine Million Heilmittelverordnungen Mehrausgaben in Höhe von 1,5 Millionen Euro pro Quartal. In Kraft treten soll die Verordnung am 1. April 2021. (dad)

Liste mit gruenen Haken

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Langfristiger
Heilmittelbedarf für
weitere Diagnosen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf erweitert, informiert der G-BA in einer Pressemitteilung. In dieser Liste führt der G-BA Krankheiten und Krankheitsbilder auf, bei denen aufgrund der Schwere der Erkrankung von einem erhöhten Heilmittelbedarf ausgegangen wird. Patientinnen und Patienten mit einer schweren und langanhaltenden funktionellen oder strukturellen Schädigung benötigen oft auch dauerhaft Heilmittel wie Krankengymnastik oder Sprachtherapie. Besteht ein solcher langfristiger Heilmittelbedarf, kann eine Verordnung wiederholt gleich für jeweils 12 Wochen ausgestellt werden. In der Diagnoseliste für einen solchen Bedarf (Anlage 2 der Heilmittel-Richtlinie) kommen durch den aktuellen Beschluss folgende Krankheitsbilder hinzu: Guillain-Barré-Syndrom (Erkrankung des peripheren Nervensystems) Normaldruckhydrozephalus (Störung der Hirn-, Rückenmark- und Nervenfunktion) blutungsbedingte Gelenkschäden (Arthropathia haemophilica) Ehlers-Danlos-Syndrom (Erkrankungen des Bindegewebes) Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta) angeborene Fehlbildungssyndrome vorwiegend an den Extremitäten schwere Verbrennungen oder Verätzungen Die Richtlinienänderungen treten nach Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit am 1. Juli 2021 in Kraft.  

Preis und Wert in einer Waage

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Keine Einigung:
Verhandlungen mit den Krankenkassen erneut
vertagt

Die Verhandlungen der maßgeblichen Verbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband und Verband Physikalische Therapie (VPT) mit dem GKV-Spitzenverband gingen am 18. März 2021 in die nächste Runde. Die Verbände sind mit mehreren Kompromissvorschlägen auf die Kassen zugegangen. Ein Gegenangebot der Kassen steht jedoch weiter aus, sodass im Ergebnis ein neuer Verhandlungstermin in der nächsten Woche vereinbart werden musste. Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft für eine angemessene Vergütung und eine gute Patientenversorgung einsetzen. Allerdings wird der Unmut unter den beteiligten Verbänden und der gesamten Branche weiter wachsen, wenn es nicht bald zu einer Lösung kommt.

Baukloetze mit der Aufschrift RULES

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Heilmittel:
G-BA verlängert
Corona-Sonderregeln

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Corona-Sonderregeln für ärztlich verordnete Leistungen über den 31. März 2021 hinaus verlängert. Im Bereich Heilmittel bezieht sich die Verlängerung auf Regelungen im Entlassmanagement, die Gültigkeit der Heilmittel-Verordnung bei Leistungsunterbrechung, Folgeverordnung und Videobehandlung. Krankenhausärztinnen und Ärzte können weiterhin im Rahmen des Entlassmanagements für die Dauer von bis zu 14 Tagen Heilmittel verordnen. Die Maßnahme gilt bis Ende der epidemischen Lage. Heilmittel-Verordnungen bleiben auch dann gültig, wenn es zu einer Leistungsunterbrechung von mehr als 14 Tagen kommt. Gilt bis 30. September 2021. Folgeverordnungen für Heilmittel dürfen weiterhin auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden. Voraussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgt ist. Die Verordnung kann dann postalisch an die Versicherte oder den Versicherten übermittelt werden. Dies gilt im Bereich der Heilmittel auch für Folgeverordnungen von Zahnärztinnen und Zahnärzten. Gilt bis 30. September 2021. Eine Behandlung kann weiterhin auch per Video stattfinden, wenn dies aus therapeutischer Sicht möglich und die Patientin oder der Patient damit einverstanden ist. Diese Regelung gilt für eine Vielzahl von …

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Impfzentrum Landkreis Stade informiert Heilmittelerbringer

Nach aktuellem Kenntnisstand wird ab Freitag (12.03.2021) die Möglichkeit bestehen, sich telefonisch unter 0800 9988665 und online unter http://www.impfportal-niedersachsen.de zur Impfung anzumelden, informiert das Impfzentrum Landkreis Stade in einer Mail an den VDB-Physiotherapieverband. Es bestehe nun endlich (!) die Möglichkeit zur Anmeldung für Berechtigte mit beruflicher Indikation. Ausdrücklich richtet sich das Impfzentrum mit dieser Info auch an Heilmittelerbringer.

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Schiedsspruch: Erste
gemeinsame Onlinerunde der vier PT-Verbände stößt auf großes Interesse

Knapp eine Stunde lang informierten die vier Vorsitzenden von IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband und VPT am 03. März 2021 gemeinsam über den Ablauf der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband, das Ergebnis des Schiedsverfahrens und wie es jetzt weitergeht mit dem neuen Bundesrahmenvertrag. Eine erste politische Bewertung gab es von Dr. Roy Kühne, MdB, der als Gast an dieser Runde teilnahm. Erstmals seit Beginn der Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband Ende 2019 konnten die vier PT-Verbände über die konkreten Forderungen der Verbände, die Angebote der Krankenkassen, den Verhandlungsverlauf, über konstruktive Ansätze, aber auch über das sehr enttäuschende Zwischenergebnis dieser historischen Verhandlungen zum neuen Bundesrahmenvertrag in der Physiotherapie berichten. Die Themen Vergütung, die Modernisierung der Leistungsbeschreibung und die Forderung nach der Einführung neuer Positionen waren dabei die Schwerpunkte in der gestrigen Veranstaltung. Hier der Link zur Aufzeichnung, für alle, die nicht live dabei sein konnten. WebTalk Physioverände Die Live-Veranstaltung war auf den Facebook-Seiten der vier Verbände zu sehen und zu Spitzenzeiten 1250 Zuschauer online. Aktuell sammeln die Verbände die eingegangenen Fragen und bereiten diese in einer gemeinsamen FAQ-Liste zum Bundesrahmenvertrag …

Rezeptprueftool

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Funktionsumfang von
thevea eVO-Check
erweitert

Jetzt mit Prüfung von langfristigem Heilmittelbedarf und besonderem Verordnungsbedarf. Mit dem kostenfreien thevea eVO-Check prüfen Therapeutinnen und Therapeuten in wenigen Sekunden, ob die Verordnung gemäß der Heilmittel-Richtlinie korrekt ausgestellt wurde. Das kostenlose Prüftool, das auch direkt Korrekturmöglichkeiten für eine fehlerfreie Abrechnung angibt, hat nun eine wichtige Funktionserweiterung erhalten. Ab sofort werden auch der langfristige Heilmittelbedarf und der besondere Verordnungsbedarf berücksichtigt. Damit werden auch bei der Überschreitung der Höchstmenge je Verordnung die Ausnahmefälle des langfristigen Heilmittelbedarfs und des besonderen Verordnungsbedarfs berücksichtigt. Wird die Höchstmenge je Verordnung der jeweiligen Diagnosegruppe überschritten, fragt der thevea eVOCheck zusätzlich den ICD-10-Code sowie die Therapiefrequenz ab. Die Prüfung erfolgt auf Basis der jeweiligen Diagnoselisten. In Kooperation mit maßgeblichen Verbänden aus allen Berufsgruppen hat opta data mit dem thevea eVO-Check ein kostenloses Prüftool entwickelt, um Heilmittelerbringer im Praxisalltag und Umgang mit der neuen Heilmittel-Verordnung und -Richtlinie noch effektiver zu unterstützen, damit sie Sicherheit in der Abrechnung gewinnen und Absetzungen vermeiden. Weitere Informationen unter www.thevea.de.