Alle Artikel in: Hilfen für Unternehmer in der Corona-Krise

KfW-Schnellkredit

Regierung bessert KfW-Kredit nach. Die Risikoübernahme erfolgt zu 100 Prozent durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Für Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern besteht die Möglichkeit einen KfW-Schnellkredit zu beantragen, der zu 100 Prozent durch eine Garantie des Bundes abgesichert wird. Es erfolgt keine Risikoprüfung durch die Bank. Die Voraussetzung ist, dass Unternehmen entweder einen Gewinn im letzten Jahr erwirtschafteten oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre. Bundesfinanzminister Olaf Scholz: „Für diese Pandemie gibt es keine Blaupause. Als Bundesregierung müssen wir entschlossen und kraftvoll agieren – und die Situation ständig genau beobachten. Mit dem KfW-Schnellkredit legen wir jetzt ein weiteres Programm auf, das neben die bereits bestehenden Angebote tritt. Es wendet sich an kleinere und mittlere Firmen und Betriebe, die jetzt sehr sehr rasche Unterstützung benötigen und auf andere Bedingungen abstellt als unsere anderen Hilfen, die natürlich fortbestehen.” Alle Infos hier: KfW- Schnellkredit

rote Pfeile schiessen in den Boden

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Förderung
unternehmerischen
Know-hows

Unternehmensberatungen werden ab sofort ohne Eigenanteil gefördert. Ausgangsbeschränkungen und Betriebsschließungen nach dem Versammlungsverbot bedeuten das zeitliche “Aus” für viele Betriebe. Unternehmer der Heilmittelbranche verbuchen massive Umsatzeinbrüche und kämpfen gegen Existenzangst. Wie können Unternehmer diese Krise überstehen? Welche Kredite sind sinnvoll? Welche Fördermaßnahmen helfen? Wer Antworten in einer Unternehmensberatung sucht, erhält die Kosten erstattet. Ab sofort können Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – einschließlich Freiberufler – ohne Eigenanteil bis zu einem Beratungswert von 4000,00 Euro gefördert werden. Diese Info geht aus einer am 3. April 2020 in Kraft getretenen, modifizierten Richtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows für Corona-betroffene Unternehmen hervor. Das neue Förderprogramm mit dem Namen „Förderung unternehmerischen Know-hows“ fasst die bisherigen Programme „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung“, „Gründercoaching Deutschland“, „Turn-Around-Beratung“ und „Runder Tisch“ zusammen. Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert. Das Förderprogramm richtet sich an bereits gegründete Unternehmen. Alle Infos hier: Foerderung von Unternehmensberatung  

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Soforthilfen für
Kleinunternehmer

Das Bundeskabinett hat umfassende Hilfsmaßnahmen gegen die Auswirkungen der Corona-Krise beschlossen. Soloselbständige und kleine Unternehmen erhalten eine finanzielle Soforthilfe. Um die Folgen der Corona-Krise in Deutschland abzumildern, hat das Bundeskabinett einen umfassenden Schutzschirm beschlossen. Solo-Selbständige, Kleinunternehmer und Angehörige der Freien Berufe erhalten eine finanzielle Soforthilfe. Dafür stellt der Bund 50 Milliarden bereit. Voraussetzung für die Antragstellung ist der Nachweis einer Existenzbedrohung oder eines Liquiditätsengpasses infolge der Corona-Pandemie. Kleine Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern erhalten eine Soforthilfe in einer Einmalzahlung von bis zu 9000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmern bis zu zehn Mitarbeitern steigt der Betrag auf maximal 15.000 Euro. Das Geld soll helfen, trotz massiven Einnahmeverlusten Betriebs, Miet- und Pachtkosten zu leisten. Auch die Insolvenzregeln werden geändert. Wer in der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten gerät, muss zunächst keine Insolvenz anmelden. Zudem enthält das geplante Schutzprogramm weitere Maßnahmen. So soll unter anderem die Anzahl der Intensivbetten verdoppelt, Mieter unter einen Kündigungsschutz bei Mietschulden gestellt werden. Kurzarbeitergeld, Liquiditätshilfen und ein unbürokratischer Zugang zu Leistungen der Grundsicherung für Menschen mit Einkommenseinbußen sind weitere vom Kabinett beschlossenen Hilfen, …