Personenfotos sind mit einem Faden vernetzt. Der Hintergrund ist blau.

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Physiotherapie:
Anbindung an die
Telematikinfrastruktur noch nicht möglich

Eigentlich war alles klar. Schon im Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) von 2019  legte der Gesetzgeber fest:  PhysiotherapeutInnen können sich freiwillig ab dem 1. Juli 2021 an das digitale Gesundheitsnetzwerk in Deutschland, die Telematikinfrastruktur (TI), anschließen und erhalten damit Zugriff auf medizinische Anwendungsmöglichkeiten wie die elektronische Patientenakte (ePA). Doch in der Realität ist wieder alles ganz anders. Der Anschluss ist noch  nicht möglich und der Start der Anbindung muss verschoben werden. Warum? Für einen Zugriff auf die ePA benötigen PhysiotherapeutInnen eine Legitimation – den elektronischen Heilberufeausweis.  Der soll zwar kommen, doch verzögert sich der erstmögliche Ausgabetermin. Der zweite Grund für die Verschiebung liegt in den noch nicht abgeschlossenen Verhandlungen zur Erstattungshöhe der TI Einrichtungs- und Betriebskosten in Physiotherapiepraxen. (dad)

ein rotes Paragraphensymbol steht zwischen weißen Paragraphensymbolen

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Klage gegen Teile des Schiedsspruchs:
Begründung eingereicht

Verbände reichen Begründung zur Klageschrift gegen Teile des Schiedsspruchs ein. Der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) und der VDB-Physiotherapieverband haben gemeinsam ihre Begründung zur Klageschrift gegen Teile des Schiedsspruchs eingereicht. In dieser Begründung erläutern die beiden Verbände ausführlich, welche formalen und inhaltlichen Fehler sie in Teilen des Schiedsspruchs vom 8. März 2021 sehen. In dem Schiedsspruch hatte die Schiedsstelle unter anderem eine Erhöhung der physiotherapeutischen Vergütungssätze um 1,51 Prozent festgesetzt. Dabei ging es noch nicht um eine Anhebung der Preise auf ein Niveau, das eine wirtschaftliche Praxisführung ermöglicht. Die 1,51 Prozent sollten eine Kompensation der Kostensteigerungen darstellen, die in den Physiotherapiepraxen zwischen Juli 2019 und März 2021 entstanden sind. Die Höhe dieser Kompensation erachten die beiden Verbände IFK und VDB jedoch als unverhältnismäßig niedrig und haben sich deshalb zu einer gemeinsamen Klage entschlossen. In der nun eingereichten Klagebegründung kritisieren sie zum einen, dass die Kostensteigerungen im ersten Quartal 2021 bei der Kalkulation der 1,51 Prozent vollständig außer Acht gelassen wurden. Außerdem beklagen sie die Ermittlung der Steigerung der Sach-, Personal- und Betriebskosten. Das Ergebnis der Berechnung …

Eine FFP2 Maske auf blaueen Hintergrund

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Hygienepauschale bis
31. Dezember verlängert

Heilmittelerbringer erhalten weiterhin 1,50 Euro pro Heilmittelverordnung von den gesetzlichen Krankenkassen für den erhöhten Hygieneaufwand in der Pandemie erstattet. Die Änderung der Hygienepauschaleverordnung wurde jüngst im Bundesanzeiger verkündet.  Die Regelung gilt rückwirkend zum 1. Juli und bis 31. Dezember 2021.

FFP2 Masken in den Farben gruen, gelb weiß und rot

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Infektionsschutzgesetz: FFP2-Maske bundesweit Pflicht in
Physiotherapiepraxen

Das überarbeitete Infektionsschutzgesetz regelt in Paragraph 28b bundesweit einheitliche Infektionsschutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) bei besonderem Infektionsgeschehen. Medizinische Behandlungen in Heilmittelpraxen finden weiterhin statt. Lediglich die FFP2 Maske wird in der Heilmittelpraxis für Patienten Pflicht, wenn im Landkreis oder einer Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen eine Inzidenz von 100 überschreitet. In diesem Fall gilt am übernächsten Tag eine FFP2 Maskenpflicht. Grundsätzlich untersagt die neue Regelung – ab einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner – die Ausübung und Inanspruchnahme von Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist. Ausgenommen sind davon unter anderem Dienstleistungen, die medizinischen und therapeutischen Zwecken dienen. Bitte berücksichtigen sie auch die jeweils gültigen Allgemeinverfügungen der Länder und Landkreise. (dad) Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__28b.html

Zwei Haende zerren an einem Seil

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Kurzinfo zum
Verhandlungsstand

Der Verhandlungstermin der maßgeblichen Verbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband und Verband Physikalische Therapie (VPT) mit dem GKV-Spitzenverband am 25. März 2021 endete ohne Einigung. Die Verbände sind aktuell noch in der Bewertung der Verhandlungsergebnisse und werden morgen weitere Informationen veröffentlichen.    

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Infos zum Schiedsspruch

Live auf Facebook – die vier Vorsitzenden der PT-Verbände gemeinsam mit Dr. Roy Kühne Schiedsverfahren und Bundesrahmenvertrag bewegen aktuell die PHYSIO-Branche. Am 03. März 2021 ab 19 Uhr berichten deshalb die vier Vorsitzenden der Physiotherapieverbände über den aktuellen Stand und die weiteren Schritte. Zu Gast in der Runde: Dr. Roy Kühne, Mitglied des Deutschen Bundestages und ebenfalls Physiotherapeut. Informationen und Bewertungen aus erster Hand Vergütung, Leistungsbeschreibung, die Forderung nach neuen Positionen und vor allem wie es nach dem Schiedsspruch vom 26. Februar 2021 nun weiter geht – darum und um einiges mehr, geht es im ersten gemeinsamen Live-Auftritt der Vorsitzenden Ute Repschläger (IFK), Andrea Rädlein (PHYSIO-DEUTSCHLAND), Hans Ortmann (VPT) und Marcus Troidl (VDB-Physiotherapieverband). Neben den inhaltlichen Informationen liefert Dr. Roy Kühne eine erste politische Einschätzung zur aktuellen Situation in der Physiotherapie. Schließlich hatte der Gesetzgeber mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) klare Vorstellungen an die Vertragspartner im physiotherapeutischen Bereich. Die Veranstaltungen findet zeitgleich auf den vier Facebook-Seiten der Verbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband und VPT statt. Für alle, die nicht auf Facebook sind oder am Mittwoch …

Checkbox mit Haekchen

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Schiedsverfahren:
Blitzumfrage

Schiedsverfahren: Blitzumfrage zur Termintaktung – bitte alle Physiotherapiepraxen teilnehmen! Aufruf an alle Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber: Bitte nehmen Sie direkt an dieser Blitzumfrage teil und unterstützen Sie damit aktiv die Argumentationslinie der vier maßgeblichen Physiotherapieverbände im aktuellen Schiedsverfahren. Hier geht es direkt zur Befragung: UMFRAGE Am 17. Februar 2021 findet der nächste Schiedsstellentermin statt. Die vier Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB und VPT lassen nichts unversucht, um ihre Argumentation mit Zahlen aus den Praxen zu stützen. Die Befragung endet am Montag, den 15. Februar 2021, um 10 Uhr. Leiten Sie diese Meldung und den Link zur Befragung sehr gerne an Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber weiter, damit möglichst viele an dieser Blitzumfrage teilnehmen. Vielen Dank im Voraus für Ihre Teilnahme und Unterstützung! Die Verbände werden nach dem Schiedstermin über den Ausgang beziehungsweise den Stand des Verfahrens berichten.    

Kleine bunte Zettel mit Fragezeichen

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Veranstaltung „Fragen und Antworten zum neuen Jahr“

Am Mittwoch, den 27.01.2021 ab 19.00 Uhr bietet der Länderverbund der Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern des VDB-Physiotherapieverbandes eine Info-Veranstaltung zum Thema „Fragen und Antworten zum neuen Jahr“ an. Diese Veranstaltung findet online über Microsoft Teams statt. Bernd Liebenow, stellvertretender Bundesvorsitzender des VDB-Physiotherapieverbandes und Vorsitzender des Landesverbandes Berlin-Brandenburg und  René Portwich, Landesvorsitzender des LV-Mecklenburg-Vorpommern werden unter anderem über folgende interessante Themen sprechen: Input zur neuen Heilmittelrichtlinie Corona-Tests für Mitarbeiter medizinisch notwendiger Berufe Corona-Impfungen Kurzarbeit Verordnungen mit langfristigem und besonderem Verordnungsbedarf Anschließend haben alle Teilnehmer wie gewohnt die Möglichkeit, in einer Fragerunde mit Bernd Liebenow sowie  René Portwich offene Fragen zu besprechen. Die Mitglieder des VDB-Physiotherapieverbandes erhalten die Einladung zum Online-Meeting am Montag per E-Mail. Da die Themen auch für Nicht-Mitglieder von größter Bedeutung sind, bietet der VDB Länderverbund Interessierten die Möglichkeit, für einmalig 20,00 Euro ebenfalls an der Veranstaltung teilzunehmen. Um sich als Nicht-Mitglied zum Online-Meeting anzumelden, schreiben Sie einfach eine E-Mail an gst@vdb-bay.de. Sollten Sie weitere Fragen haben, erreichen Sie uns gerne telefonisch unter 0941/63084334.

Bild zeigt ein Türschild mit der Aufschrift Come In

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Physiotherapiepraxen bleiben geöffnet

Am 28. Oktober 2020 hat die Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland getroffen. Der Beschluss trifft unter anderem eine bindende Aussage zur beruflichen Tätigkeit von Physiotherapeuten: „Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.“ (Quelle: Beschluss MPK 28.10.2020) Medizinisch notwendig sind verordnete Heilmittelbehandlungen. Somit dürfen alle Behandlungen, die mit einer Heilmittelverordnung veranlasst werden, weiterhin durchgeführt werden. Dies schließt auch medizinisch verordnete Massagen und Lymphdrainagen ein.  

Farbige sprechblasen symbolisieren Kommentare

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Weg mit der
Rezeptprüfpflicht und her mit einem Sitz im G-BA

Ein Kommentar zur Verschiebung der Heilmittel-Richtlinie. Therapeuten unterliegen der Rezeptprüfpflicht. Sie sind verpflichtet, ärztlich ausgestellte Heilmittelrezepte auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Unterläuft dem ausstellenden Arzt ein Fehler, verpflichtet das Gesetz nicht den Arzt, sondern den Therapeuten für Korrektur zu sorgen. Damit leisten Therapeuten bürokratische Hilfsarbeiten für die Krankenkassen. Unbezahlt wohlgemerkt. Es ergibt sich eine systemwidrige und für alle Beteiligten unerträgliche Situation: Therapeuten werden zu Kontrolleuren der Ärzte. Systemwidrig ist auch die wirtschaftliche Haftung der Therapeuten für Verordnungspannen der Ärzte. Denn übersieht der Therapeut einen Fehler, haftet er mit wirtschaftlichem Verlust. Ein Unding! Um Abhilfe zu schaffen, sollte ab Oktober eine neue Heilmittel-Richtlinie helfen, Ärzten das Ausstellen der Rezepte zu vereinfachen und den unbezahlten Verwaltungsaufwand der Therapeuten zu verringern. Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf ist die Umstellung der Software in den Arztpraxen. Nun geisterten letzte Woche Meldungen durch die Netzgemeinde, die Heilmittel-Richtlinie trete erst ab 1. Januar 2021 in Kraft. Schuld sei die fehlende Software in den Arztpraxen. Was war dran an den vermeintlichen News? Die Pressestelle des Gesundheitsministeriums sah sich auf Nachfrage nicht zuständig und …