Offener Brief Gesundheitsfachberufe zum Fachdialog Primärversorgung An Frau Ministerin Warken – Bundesministerium für Gesundheit

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Offener Brief …

Offener Brief Gesundheitsfachberufe zum Fachdialog Primärversorgung an Frau Ministerin Warken – Bundesministerium für Gesundheit Sehr geehrte Frau Ministerin Warken, mit großem Interesse verfolgen die unterzeichnenden Institutionen aus den Gesundheitsfachberufen und dem Rettungswesen die Debatten rund um das Thema Primärversorgungssystem und Ihre wiederholte Zusage, dass nicht nur ärztliche Leistungserbringende, sondern auch die weiteren Gesundheitsfachberufe eine wichtige Rolle in diesem neuen System spielen sollen. Diese Zusage begrüßen wir sehr und halten es sogar für absolut unumgänglich, die Rolle der Gesundheitsfachberufe in einem tragfähigen Primärversorgungssystem deutlich zu stärken. Nur so kann den Herausforderungen der fortschreitenden Zentralisierung und des demografischen Wandels – der auch die medizinischen Berufe, insbesondere die ärztliche Versorgung, betrifft – sowie der notwendigen Stärkung der Präventionsarbeit Rechnung getragen werden. Eine gute funktionierende Primärversorgung, die alle Berufsgruppen einbezieht, ist zudem die beste Voraussetzung für die notwendige Entlastung des Rettungswesens. Nur gemeinsam kann es gelingen, die großen Herausforderungen zu meistern. Allerdings verfolgen wir den laufenden Fachdialog Primärversorgung mit großer Besorgnis. Wir sehen die Einbindung der Vertretungen der Krankenkassen, der Kliniken und der ärztlichen Berufe sowie von Betroffenenverbänden. Was …

Innovaties Team: Unser Kooperationspartner comosio mit unserem VDB-Bundesvorsitzenden André Laufer

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Innovatives Team

Digitalisierung, Praxisorganisation und Dokumentation gehören heute zu den zentralen Herausforderungen für Physiotherapiepraxen in Deutschland. Als Bundesvorsitzender des VDB-Physiotherapieverband e.V. – dem Berufs- und Wirtschaftsverband der selbstständigen Physiotherapeuten und Masseure, beobachte ich diese Entwicklungen mit großem Interesse. Umso wichtiger sind Initiativen, die komplexe Themen praxisnah, verständlich und mit hoher fachlicher Qualität aufbereiten. Innovatives Team – Kooperationspartner Die Arbeit von comosio.de überzeugt genau durch diesen Ansatz: fundiertes Fachwissen, klare Struktur und Inhalte, die direkt im Praxisalltag anwendbar sind. Aus Sicht unseres Unternehmerverbandes leisten solche Angebote einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung und Weiterentwicklung der Praxislandschaft von unseren Masseuren und Physiotherapeuten in Deutschland. Ich bin gespannt und freue mich darauf, welche Impulse aus diesem Bereich in Zukunft noch entstehen. André Laufer Schreib uns gerne, wie es bei Dir in der Praxis ist.

VDB unterstützt Mitmach-Aktion "Retten dwir ie Bäder"

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„Retten wir die Bäder“ – Treffen

Mitmach-Aktion der Bäderallianz Deutschland Am 24. Februar 2026 nahm Andre Laufer für den VDB Unternehmerverband der Physiotherapeuten Masseure und medizinischen Bademeister an der Sitzung der Bäderallianz Deutschland in Friedrichsdorf teil. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass die Zukunft der deutschen Bäderlandschaft kein sportpolitisches Randthema ist, sondern eine zentrale gesundheits und wirtschaftspolitische Fragestellung mit unmittelbaren Auswirkungen auf die betroffenen Berufsgruppen und deren unternehmerische Existenzgrundlage. Erheblicher Inverstitionsstau Deutschland steht vor einem erheblichen Investitionsstau in der Bäderinfrastruktur. Zahlreiche Einrichtungen sind sanierungsbedürftig, energetisch ineffizient oder akut von Schließung bedroht. Gleichzeitig wächst der Bedarf an rehabilitativen und präventiven Angeboten kontinuierlich. Ursachen sind insbesondere der demografische Wandel, die Zunahme chronischer Erkrankungen sowie der politische Wille, Prävention stärker in den Fokus zu rücken. Dieser Entwicklung steht die Realität vor Ort entgegen. Therapieflächen im Wasser werden knapper, Nutzungszeiten reduziert und bestehende Kooperationen geraten zunehmend unter Druck. Für Physiotherapeuten, Masseure und insbesondere für medizinische Bademeister sind Bäder keine optionalen Zusatzorte, sondern originäre Behandlungsräume. Balneotherapie, Hydrotherapie, Bewegungsbäder und physikalische Anwendungen im Wasser gehören zum Kern des therapeutischen Leistungsspektrums. Wenn Bäder schließen oder ihre Kapazitäten eingeschränkt werden, betrifft …

Aufruf des VDB-Bundesvorsitzenden André Laufer die Aktion "Rettet die Bäder" zu unterstützen

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„Retten wir die Bäder“

Eine Aktion der Bäderallianz Deutschland Hallo Liebe Mitglieder, liebe Kollegen, liebe Sportinteressierte … bitte diese Aktion „Retten wir die Bäder“ unbedingt in den Social-Media-Kanälen liken, teilen und vor allen Dingen aktiv finanziell an der Kampagne MITWIRKEN. Ihr/euer finanzieller Beitrag zur Kampagnenförderung kann unter dem Verwendungszweck „Bäderallianzkampagne2026“ ab sofort geleistet werden. Bitte kontaktieren Sie die DGfdB als Geschäftsstelle der Bäderallianz Deutschland unter Wie ihr auch unserer jetzigen Ausgabe der T+P entnehmen konntet, liegen unsere VDB-Wurzeln beim med. Bademeister und den Masseuren. Auch deshalb liegt uns diese Aktion von der Bäderallianz Deutschland „Rettet die Bäder“ sehr am Herzen und wir unterstützen sie gerne. Als Bundesvorsitzender bin ich in enger Abstimmung mit Christian Mankel, dem Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen. Falls ihr noch Fragen habt, dürft ihr euch auch gerne an uns wenden.„Gemeinsam stärker“ Euer André Laufer Bundesvorsitzender VDB-Physiotherapieverband e.V. Mit dabei sind: Deutsche Gesellschaft für das Badewesen DLRG Deutscher Schwimm-Verband e.V. Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) Bundesinstitut für Sportwissenschaft BUNDESVERBAND DEUTSCHER SCHWIMMMEISTER e.V. Wasserwacht des DRK IAKS Deutschland Internationale Akademie für Bäder-, Sport-, und Freizeitbauten …

Der VDB-Physiotherapieverband wünscht Frohe Weihnachten

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Zum Jahresausklang …

Zum Jahresausklang sendet der VDB-Physiotherapieverband allen Kolleginnen und Kollegen herzliche Weihnachtsgrüße. Physiotherapie steht für Verantwortung, Fachkompetenz und täglichen Einsatz für Menschen. Diese Arbeit trägt jeden Tag und bleibt unverzichtbar. Der Rückblick auf das Jahr fällt nicht nur leicht. In Gesprächen und Verfahren konnten nicht alle Ziele erreicht werden, und es gab Entscheidungen, die viele enttäuscht haben. Umso wichtiger sind Zusammenhalt, ein klarer fachlicher Standpunkt und eine Interessenvertretung, die auch in schwierigen Phasen dranbleibt. Unser VDB-Physiotherapieverband steht für fachliche Qualität, eine klare Position für die Physiotherapie und eine verlässliche Stimme für Sie als Kollegin oder Kollege. Gemeinsam stärker. Unser Team wünscht Ihnen ruhige Weihnachtstage, Zeit zum Durchatmen und neue Kraft für das kommende Jahr. Frohe Weihnachten André Laufer Bundesvorsitzender VDB-Phsiotherapieverband

Rabenschwarzer Tag für die Physiotherapie. BSG weist Revision zurück.

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BSG weist Revision zurück

BSG weist Revision der Berufsverbände zurück Am 18.12.2025 fand vor dem 3. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) das Revisionsverfahren gegen das Urteil des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg (LSG) statt und endete mit einem mündlichen Urteil. Das ernüchternde Ergebnis gleich vorweg: Durch die höchstrichterliche Entscheidung ist ein angemessener Preis verhindert worden, der den Physiotherapeuten eine Gleichstellung zur Situation im öffentlichen Dienst (TVöD) geboten hätte. Auf dieser Basis wird es den physiotherapeutischen Praxisinhabern nicht flächendeckend möglich sein, Gehälter analog zu den Tarifen im öffentlichen Dienst zu bezahlen. Gegenstand des Revisionsverfahrens Gegenstand des Revisionsverfahrens waren die Klagen der maßgeblichen Physiotherapie-Verbände gegen die von der Schiedsstelle im Jahr 2021 festgelegten Grundsätze zur angemessenen Vergütungsbemessung. Aus Sicht der Verbände hat die Schiedsstelle Ihren Gestaltungsspielraum überschritten und die Entscheidung nicht ausreichend begründet bzw. verspätet im Verfahren darlegt. Im Revisionsverfahren hat das BSG geprüft, ob das LSG Berlin-Brandenburg das Recht richtig angewendet hat oder ob im bisherigen Verfahren Rechtsfehler entstanden sind. Beteiligt waren die Leistungserbringerverbände IFK, Physio Deutschland, VDB-Physiotherapieverband und VPT. Sie hatten insbesondere beanstandet, dass die Schiedsstelle bei der Bemessung der Personalkostensteigerungen in den …

Gerichtstermin beim Bundessozialgericht steht fest

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Gerichtstermin steht fest

Gerichtstermin beim Bundessozialgericht steht fest Bereits 2021 hatten sowohl die maßgeblichen Physiotherapieverbände als auch der GKV-Spitzenverband gegen die Schiedssprüche der Schiedsstelle Heilmittel geklagt. Dabei ging es vor allem darum, eine wirtschaftlich angemessene und gerechte Vergütung für die Physiotherapiebranche zu erreichen. In den Klagen der Physiotherapieverbände wurden unter anderem die Angemessenheit der von der Schiedsstelle festgesetzten Preisparameter, wie z. B. das Heranziehen der Gehaltssteigerungen im TVÖD als Referenz für die Entwicklung der Personalkosten der Physiotherapeuten, sowie die nicht festgesetzten Zahlbeträge für 2021 als nicht hinnehmbar bewertet. Weitere strittige Parameter zur Preisbildung sind insbesondere die Jahresleistungszeit, die Praxisgröße sowie die Abbildung des Unternehmerrisikos. Anschließend an das Urteil des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg (LSG) von April 2024 und Prüfung der Urteilsgründe hatten die Physiotherapieverbände beschlossen, gegen dieses Urteil Revision beim Bundessozialgericht (BSG) einzulegen. Im Revisionsverfahren prüft das BSG, ob das LSG Berlin-Brandenburg das Recht richtig angewendet hat oder ob im bisherigen Verfahren Rechtsfehler entstanden sind. Neue Beweise oder Dokumente können nicht mehr eingebracht werden. Nun wurde ein Verhandlungstermin festgelegt. Am 18. Dezember 2025 findet vor dem BSG in Kassel die …

Vergütung steigt …

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Vergütung steigt …

Vergütungsverhandlungen: Vergütung steigt um 2,49 Prozent Die Vergütungen für Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen steigen im kommenden Jahr. Ab dem 1. Januar 2026 werden physiotherapeutische Leistungen um 2,49 Prozent höher vergütet als bisher. Zusätzlich wurde eine Konkretisierung für den Hausbesuch in Einrichtungen des betreuten Wohnens ausgehandelt. Darauf haben sich die maßgeblichen Verbände der Physiotherapie – IFK, Physio Deutschland, VDB und VPT – mit dem GKV-Spitzenverband geeinigt. Neue Vergütung gilt ab 1. Januar 2026 Nach einem Sondierungsgespräch und zwei Verhandlungen konnten die Verhandlungspartner zu einem gemeinsamen Ergebnis kommen. Auf Basis der Einigung kann die angepasste Vergütung physiotherapeutischer Leistungen zum 1. Januar 2026 in Kraft treten. Die Vergütungserhöhung gilt sowohl für konventionelle als auch für Blankoverordnungen und für alle Behandlungen, die ab dem 1. Januar 2026 durchgeführt werden. Im Ergebnis sind unter anderem die aus vergangenen Berechnungen bekannten, von der Schiedsstelle im Jahr 2021 festgelegten Parameter eingeflossen: die Entwicklungen der Sach-, Personal- und Raumkosten im Jahr 2025 sowie die Prognose der Kostensteigerung für 2026. Diese Parameter bilden für die Verhandlungen den Rahmen, in dem sich die Forderungen der …

Bundestag beschließt Verschiebung der TI-Anbindung

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Bundestag verschiebt TI-Anbindung…

Bundestag verschiebt TI-Anbindung für Heilmittelerbringer! Im Oktober haben wir dazu berichtet und seit gestern ist es amtlich. Im Rahmen des neuen Gesetzes zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege hat der Bundestag auch folgendes beschlossen: Physiotherapeuten und andere Heilmittelerbringer müssen sich erst ab dem 1. Oktober 2027 an die Telematikinfrastruktur (TI) anschließen. Grund: Auch die Einführung der elektronischen Heilmittelverordnung (eVO) verzögert sich – und damit rückt die TI-Pflicht nach hinten. Mehr Zeit für Vorbereitung, weniger Druck – aber das Thema bleibt wichtig! Du hast Fragen zur TI-Verschiebung? Was das für dich bedeutet? Dann wende Dich gerne an uns. Quelle: Beschlussvorlage des Gesundheitsausschusses (21/2641)  – auf Seite 138 § 360 Absatz 8 wird der Austausch des Datums erwähnt)

Wo ist Wo ist die Grenze? Zuzahlungen für Medikamente soll pauschal um 50% erhöht werden.die Grenze?

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Wie weit darf es noch gehen?

Wo ist die Grenze? Seit Monaten verlangen die Krankenkassen politische Reformen, um die Defizite im Gesundheitssystem und weitere Beitragssteigerungen zu vermeiden., denn erneut gibt es eine Milliardenlücke bei Kassen. Und was ist die Idee? Die Politik plant das Einfachste und belastet einfach den Bürger. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erwägt, die Zuzahlungen für Medikamente pauschal um 50 Prozent zu erhöhen. Dazu wurde auch auf NTV berichtet. Sind davon auch die Heilmittelzuzahlungen betroffen? Wir Therapeutinnen und Therapeuten reagieren mit großem Entsetzen: Schon heute können viele Patientinnen und Patienten notwendige Behandlungen nicht mehr wahrnehmen, weil sie sich die Zuzahlungen nicht leisten können. Heilmittelverordnungen sind davon direkt betroffen, das sind ebenfalls Rezepte! Es wird immer weiter belastet, statt endlich Bürokratie abzubauen, wie z.B.: ✅ Kein Mahnverfahren ✅ Gleiche Pauschale für alle ➡️ z. B. 25 € pro Verordnung; das wäre eine echte Entlastung. „Gleichzeitig mahnt Oliver Blatt, Chef des GKV-Spitzenverbands: Die Krankenkassen fordern seit Monaten politische Reformen, um Defizite und Beitragserhöhungen zu vermeiden. Die Kosten steigen massiv, ohne dass gehandelt wird. Statt Lösungen zu schaffen, sollen die Beitragszahlenden erneut zahlen.“ …