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Bundestag beschließt Patientendaten-Schutz-Gesetz

Am letzten Sitzungstag vor der Sommerpause hat der Bundestag das Patientendaten-Schutz-Gesetz beschlossen.⁠ ⁠Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung soll dafür sorgen, dass die elektronische Patientenakte, das Herzstück der Digitalisierung im Gesundheitswesen, wie es Dirk Heidenblut von der SPD ausdrückte, mit Inhalten gefüllt werden kann.⁠ Physiotherapeuten erhalten ab Juli 2021 einen Zugriff auf die elektronische Patientenakte. Weitere Heilmittelerbringer sollen zu einem späteren Zeitpunkt angeschlossen werden. ⁠ Kritik in der Debatte kam von Seiten der FDP, Grünen und DIE LINKE. So führte Dr. Achim Kessler (Die LINKE) schwerwiegende datenschutzrechtliche Bedenken an und sieht das Gesetz daher nicht im Sinne der Patienten.⁠ Maria Klein-Schmeinck ( B90/GRÜNE) kritisierte Jens Spahn, er habe nicht die gesamte Versorgungskette im Blick behalten. Es sei nicht nachvollziehbar, warum weitere Heilmittelerbringer erst so spät hinzukommen. Die Vernetzung des Gesundheitswesens müsse endlich vorankommen. ⁠ Der Beschlussentwurf wurde in der 2. Beratung angenommen. (dad)⁠ ⁠ Gesetzesentwurf : Bundesgesundheitsministerium- Patientendaten-Schutz-Gesetz Weitere Artikel zum Thema: 2020/02/14/Anbindung-von-Physiotherapeuten-an-ePa 2019/11/13/Digitale-Versorgung-Gesetz-beschlossen

Zwei Frauen und ein Mann sitzen lachend beisammen

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Stammtisch für
Physiotherapeuten und Masseure in
Berlin-Brandenburg

Der VDB-Physiotherapieverband LV Berlin-Brandenburg lädt am 23. Juni  2020 zum Stammtisch für Physiotherapeuten und Masseure in die VDB-Bundesgeschäftsstelle in Steglitz-Zehlendorf ein. Bei schönem Wetter treffen wir uns im Garten der Bundesgeschäftsstelle. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Selbstverständlich halten wir uns an die aktuellen Hygieneauflagen. Stammtisch LV BB Wann: 23. Juni 20.00 Uhr Wo: Bundesgeschäftsstelle 12207 Berlin, Marienstraße 27 Achtung: Aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen sind wir verpflichtet alle Teilnehmer namentlich zu erfassen. Wir bitten daher um eine schriftliche Anmeldung per Mail: bv3@vdb-physio.de Foto: iStock.com/william87

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Bayern: Physiotherapeuten dürfen wieder
uneingeschränkt arbeiten

Die Bayerische Staatsregierung hat in der Kabinettssitzung am 28. April unter anderem beschlossen, dass Physiotherapeuten ab dem 4. Mai 2020 wieder uneingeschränkt tätig werden dürfen. Bislang durften Physiotherapeuten in Bayern ihre Praxis in der Corona-Pandemie weiterhin betreiben, soweit dies medizinisch dringend erforderlich gewesen ist (z.B. zur Abwendung von lebensbedrohlichen Gefahren für die körperliche oder seelische Unversehrtheit, Linderung von Schmerzzuständen und Maßnahmen die der Aufrechterhaltung elementarer Lebensfunktionen dienen und keinen Aufschub erlauben). Ab dem 4. Mai 2020 dürfen Physiotherapeuten auch dann wieder tätig werden, wenn diese medizinische Notwendigkeit nicht besteht, teilt die Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit unserer Redaktion auf Nachfrage mit. Wichtig: Für die Berufsgruppe gilt die Maskenpflicht. (dad)

weisses Schild mit der Aufschrift geoeffnet

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Physiotherapiepraxen
geöffnet

Update 16.04.2020 Auch nach dem Bund-Länder-Beschluss vom 15. April 2020 bleiben alle Einrichtungen des Gesundheitswesens unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet und medizinisch notwendige Behandlungen weiterhin möglich. Fittnessstudios bleiben zunächst geschlossen. Infos im Detail zum gemeinsamen Beschluss der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten der Länder finden sie hier: Bund-Laender-Beschluss 15.04.2020   Update 23.03.2020 Nach der Ansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 22.03.2020 erfolgen weitere Beschränkungen im öffentlichen Leben. Wichtig für alle Mitglieder des VDB-Physiotherapieverbandes: Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiterhin möglich. Hygienevorschriften sind einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.  

Covid-19

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Ausgangssperre in Bayern – Physiotherapiepraxen für medizinisch dringend erforderliche Fälle geöffnet

Die bayerische Staatsregierung hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen. Ab dem 21.03.2020 gilt eine landesweite Ausgangssperre. Sie wird zunächst bis zum 03. April verhängt. Für die Physiotherapie heißt das: Physiotherapeutische Praxen sind weiterhin für medizinisch dringend erfoderliche Fälle geöffnet. Der Wortlaut in der Allgemeinverfügung lautet: “Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Triftige Gründe sind insbesondere: a) die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, b) die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlich ist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten)“. Was die Verfügung im Detail für den Einzelnen bedeutet, können sie in der unten verlinkten Allgemeinverfügung lesen. Die Allgemeinverfügung zur Ausgangssperre in Bayern zum Nachlesen: Allgemeinverfügung Bayern vom 20.03.2020 Eine Mitgliederinfo findet ihr hier: Ausgangssperre_Bayern

Ein Mann sitzt zusammengefallen auf einem Stuhl

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Onlinebefragung

Wie hoch ist der Einfluss von psychischen Belastungen im Arbeitskontext von Heilmittelerbringern auf die Intention eines Arbeitsplatzwechsels und eines Berufsausstieges? Leonie Steffan untersucht im Rahmen ihrer Masterarbeit im Studiengang „Therapiewissenschaften“ an der Hochschule Fresenius in Idstein den Einfluss von psychischen Belastungen im Arbeitskontext von Heilmittelerbringern auf die Intention eines Arbeitsplatzwechsels und eines Berufsausstieges. Ebenso soll erfasst werden, wie Berufsaussteiger der Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie und Podologie die psychischen Belastungen rückblickend bewerten. Für diese Arbeit benötigt Leonie Steffan die Unterstützung von Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten und Podologen, die sich bereit erklären, an einer Onlinebefragung teilzunehmen. Die Befragung erfolgt anonym und endet am 29.03.2020. Die Beantwortung des Fragebogens nimmt ca. 15 Minuten in Anspruch. Eine Teilnahme ist unter den folgenden Bedingungen möglich: – Abgeschlossene Ausbildung oder abgeschlossenes Studium der Physiotherapie, Ergotherapie, Sprachtherapie oder Podologie – Berufseinsteiger mit mindestens einem Monat Berufserfahrung, Berufstätige, aktuell nicht Berufstätige oder Berufsaussteiger der oben genannten Heilmittelberufe Zu dem Fragebogen gelangen Sie unter folgendem Link: https://forms.gle/Yii9XC74c48mhSHx5

Das Bild zeigt einen Arzt mit einer elektronischen Patientenakte

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Physiotherapeuten und
die ePA

Das Bundesgesundheitsministerium hat den Referentenentwurf „Gesetz zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur“ oder kurz: „Patientendaten-Schutzgesetz“ veröffentlicht. Der Entwurf regelt die zukünftige Dokumentation und Nutzung von Gesundheitsdaten in Deutschland. Ab 2021 sind die Krankenkassen verpflichtet ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte zur Verfügung zu stellen. Basis für die digitale Kommunikation im Gesundheitswesen ist eine eigens eingerichtete Datenautobahn – die Telematikinfrastruktur. Sie vernetzt Patienten, Leistungserbringer und Kostenträger. Gesammelt werden die Daten in der elektronischen Patientenakte (ePA). Möglicher Zeitplan regelt die Anbindung von Physiotherapeuten Im Referentenentwurf zum Patientendaten-Schutzgesetz wird die Gesellschaft für Telematik beauftragt, Voraussetzungen für eine Anbindung von Hebammen, Physiotherapeuten, Pflegeeinrichtungen, Vorsorge und Rehabilitationseinrichtungen sowie dem öffentlichen Gesundheitsdienst zu schaffen. Stichtag ist der 30. Juni 2021. Ab 1. Juli 2021 erhalten Physiotherapeuten zum Ausgleich der Ausstattungs- und Betriebskosten eine Erstattung. So sieht es der Referententwurf vor. Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen soll dazu mit den maßgeblichen Verbänden bis zum 31. März 2021 das Abrechnungsverfahren vereinbaren. Nach dem Digitale-Versorgung-Gesetz können sich Physiotherapeuten freiwillig an die Telematikinfrastruktur anbinden. (dad) / Redaktion Therapie und Praxis

Gluehbirne steht fuer Innovation

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„physioscience-Preis 2020“

Beiträge für den Wissenschaftspreis einreichen Die Fachzeitschrift „physioscience“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart) vergibt auch in diesem Jahr den mit 3 000 Euro dotierten „physioscience-Preis“. Damit zeichnet die Thieme Gruppe gemeinsam mit dem Herausgeberteam der „physioscience“ herausragende Original- und Übersichtsarbeiten, Leitlinien oder Fallberichte in der Physiotherapie aus. Bewertet werden Beiträge, die zwischen Juni 2019 und Juni 2020 veröffentlicht wurden oder das Peer-Review-Verfahren bereits erfolgreich durchlaufen haben. Beiträge, die bis Ende Mai 2020 eingereicht werden, gehen noch in die Bewertung mit ein. Die eingereichten Beiträge des vergangenen Jahres werden von einer Jury bewertet, die sich im jährlichen Wechsel aus den Herausgebern der „physioscience“ zusammensetzt. Sie alle sind in der Forschung und Lehre in Deutschland oder dem europäischen Ausland tätig. Die Herausgeber bewerten die Beiträge hinsichtlich ihrer Relevanz für Physiotherapeuten sowie die wissenschaftliche Qualität der Forschungsarbeit und des eingereichten Manuskripts. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr im Rahmen des 5. Forschungssymposiums Physiotherapie der Deutschen Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaften e.V. (DGPTW) Ende November an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus – Senftenberg am Campus Senftenberg statt. Dort wird der Gewinner seinen …

roter Pargraph

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Fortbildung:
Patientenrechtegesetz

Der VDB-Physiotherapieverband Bundesverband veranstaltet am 14.12.2019 eine Fortbildung für Physiotherapeuten mit Beeinträchtigung des Sehens. Auch Mitarbeiter aus Physiotherapiepraxen und Rezeptionskräfte sind herzlich willkommen. Thema: Patientenrechtegesetz und Dokumentation gemäß Rahmenvertrag Referenten: Otto Tichy und RA Hans-Günter Huber Ort: VDB Bundesgeschäftsstelle, Marienstr. 27, 12203 Berlin Datum: 14.12.2019 Uhrzeit: 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr Gleichzeitig möchten wir Sie im Anschluss um 16:00 Uhr zu unserem Winterfest einladen. Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Kontakt: Tel.: 030/367 000 00 maito: bv@vdb-physiotherapieverband.de

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Digitale-Versorgung-Gesetz beschlossen

Der Deutsche Bundestag hat in 2./3. Lesung über den Gesetzentwurf Digitale-Versorgung-Gesetz entschieden. Was heißt das konkret für Physiotherapeuten? Das Digitale-Versorgung-Gesetz soll die medizinische Versorgung in Deutschland digitaler und besser machen. Dafür bündelt das Gesundheitsministerium ein Paket von digitalen Lösungen und schafft mit dem Gesetz eine rechtliche Grundlage. Auf den Weg gebracht werden digitale Kommunikations- und Versorgungsanwendungen, der Anschluss der Leistungserbringer an die Telematikinfrastruktur (TI), die Einbindung von Gesundheitsapps in das Finanzierungssystem der gesetzlichen Krankenkassen, die Förderung von Online-Sprechstunden oder die Übermittlung von medizinischen Daten und Rezepten auf elektronischem Weg. Weltneuheit ist, so sagt es Gesundheitsminister Jens Spahn in seiner Rede im Bundestag, die Finanzierung von Gesundheitsapps durch das gesetzliche Krankenkassensystem. Ärzte können zukünftig digitale Anwendungen, wie Apps für Menschen mit Bluthochdruck oder zur Unterstützung der Physiotherapie verschreiben. Mit dem beschlossenen Gesetz ebnet der Bundestag auch den Weg für eine freiwillige Anbindung von Physiotherapeuten an die Telematikinfrastruktur. Die Kosten werden erstattet. Wie weit die Befugnisse dann reichen, ob neben einer Lese- auch eine Schreibbefähigung erteilt wird, ist allerdings unklar. Umstritten ist die im Gesetz verankerte Verwendung …