Stempel mit der Aufschrift Buerokratieabbau

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Bürokratieabbau im
Heilmittelbereich. Jetzt.

Das Bundesgesundheitsministerium hat Anfang des Jahres einen Dialogprozess „Entbürokratisierung im Heilmittelbereich“ in die Wege geleitet. Im Rahmen des Dialogprozesses fanden jüngst Arbeitsgruppensitzungen in Form von Videokonferenzen statt. Vertreter von KBV und GKV-Spitzenverband, Vertreter der maßgeblichen Heilmittelverbände und des Bundesgesundheitsministeriums diskutierten folgende Themen: Prüfpflicht der Heilmittelerbringer, Regressrisiko und Beanstandungsfristen, Zertifizierung der Praxissoftware, Einzug von Zuzahlungen, Verordnungen im Entlassmanagement, Heilmittelvereinbarungen nach § 84 SGB V, Digitalisierung und Datenschutz im Heilmittelbereich. Voraussichtlich werden ab Oktober neue Heilmittelrichtlinien, ein neuer Heilmittelkatalog und neue Verordnungsformulare gelten. Für den reibungslosen Ablauf der Rezeptausstellung benötigt die Ärzteschaft eine entsprechende Software. An dieser Stelle zeichnet sich schon jetzt ein Problem ab, wie sich im Dialogprozess herausstellte. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bestätigte, dass Probleme mit der Umstellung auf die notwendige Praxissoftware in den Arztpraxen bestünden. Es werde aktuell intensiv an der rechtzeitigen Bereitstellung gearbeitet. Auch das Thema „Videobehandlungen“ erörterten die Gesprächspartner. Vertreter des Gesundheitsministeriums sprachen sich positiv und für den Erhalt der Videobehandlung als abrechenbare Leistungsposition aus. Die Krankenkassen stimmten dem grundsätzlich zu, sahen aber Probleme mit der Durchführung. In den nächsten Tagen treffen …

Das Bild zeigt eine Heilmittelverordnung

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Aktualisierte Empfehlung für den Heilmittelbereich (31.03.2020/ 12.00 Uhr)

Klarstellung der Definition “medizinisch notwendig” und Verlängerung der Pandemie bedingten Fristenregelungen bis Ende Mai.   Die Kassenverbände auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband veröffentlichen eine aktualisierte Empfehlung für den Heilmittelbereich. (31.03.2020/ 12.00 Uhr). Die gesetzlichen Krankenkassen verlängern die zeitliche befristete Abweichung von den bisherigen Fristenregelungen in der Heilmittelversorgung bis zum 31.05.2020. Interessant auch: In der offiziellen und unten eingestellten Veröffentlichung nehmen die Kassenverbände und der GKV-Spitzenverband eindeutig Stellung zur Definition “medizinisch notwendig”: “Eine ärztlich verordnete Heilmittelbehandlung ist immer als medizinisch notwendig anzusehen und daher auch nach diesen Empfehlungen grundsätzlich abrechnungsfähig.” ( Empfehlungen für den Heilmittelbereich aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Corona) Stand: 31. März 2020 / 12.00 Uhr) Und auch in einem weiteren Punkt wird der Kompentenzbereich klar abgesteckt. Der Therapeut und nicht der Arzt entscheidet über den möglichen Einsatz telemedizinischer Maßnahmen: “Die Entscheidung, ob die Behandlung aktuell persönlich oder im Rahmen einer telemedizinischen Behandlung (siehe Punkt 8) erfolgen kann, trifft die Therapeutin oder der Therapeut.” ( Empfehlungen für den Heilmittelbereich aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Corona) Stand: 31. März 2020 / 12.00 Uhr) 20200330_Aktualisierung_Empfehlungen_Sars_Stand_31.03.2020_final (003)

Coronavirus

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Corona-Krise: Gesetzliche Unfallversicherung übernimmt Fristenregelungen

Update 06.05.2020: Die Maßnahmen werden entsprechend dem Vorschlag der Kassenverbände bis zum 31.05.2020 verlängert. Empfehlungen der Kassenverbände für den Heilmittelbereich werden von der UV übernommen Die Empfehlungen der Kassenverbände für den Heilmittelbereich aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Corona), Stand 18.03.2020 / 18:00 Uhr werden soweit auf den Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung übertragbar, übernommen. Dies betrifft folgende Punkte: • Aussetzung der vertraglich vereinbarten Fristenregelungen zum Behandlungsbeginn für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellten Verordnungen und zur Unterbrechung, wenn der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.20 liegt • Aufhebung der Verpflichtung zur Einhaltung der ärztlich verordneten Behandlungsfrequenzen • Die 4-Wochen-Frist gem. Teil A Punkt 2 der Handlungsanleitung ist nur für die Bemessung der Verordnungsmenge zum Zeitpunkt der Verordnung durch den D-Arzt maßgeblich, nicht jedoch für die Gültigkeit der Verordnung über 4 Wochen hinaus. • Möglichkeit der Teilabrechnung bereits erbrachter Leistungen Die Empfehlung gilt zunächst für alle Behandlungen die bis einschließlich den 30.04.2020 durchgeführt werden. (red.)