Das Bild zeigt eine Heilmittelverordnung

Alle Artikel mit dem Schlagwort: Heilmittelbereich

Aktualisierte Empfehlung für den Heilmittelbereich (31.03.2020/ 12.00 Uhr)

Klarstellung der Definition “medizinisch notwendig” und Verlängerung der Pandemie bedingten Fristenregelungen bis Ende Mai.   Die Kassenverbände auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband veröffentlichen eine aktualisierte Empfehlung für den Heilmittelbereich. (31.03.2020/ 12.00 Uhr). Die gesetzlichen Krankenkassen verlängern die zeitliche befristete Abweichung von den bisherigen Fristenregelungen in der Heilmittelversorgung bis zum 31.05.2020. Interessant auch: In der offiziellen und unten eingestellten Veröffentlichung nehmen die Kassenverbände und der GKV-Spitzenverband eindeutig Stellung zur Definition “medizinisch notwendig”: “Eine ärztlich verordnete Heilmittelbehandlung ist immer als medizinisch notwendig anzusehen und daher auch nach diesen Empfehlungen grundsätzlich abrechnungsfähig.” ( Empfehlungen für den Heilmittelbereich aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Corona) Stand: 31. März 2020 / 12.00 Uhr) Und auch in einem weiteren Punkt wird der Kompentenzbereich klar abgesteckt. Der Therapeut und nicht der Arzt entscheidet über den möglichen Einsatz telemedizinischer Maßnahmen: “Die Entscheidung, ob die Behandlung aktuell persönlich oder im Rahmen einer telemedizinischen Behandlung (siehe Punkt 8) erfolgen kann, trifft die Therapeutin oder der Therapeut.” ( Empfehlungen für den Heilmittelbereich aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Corona) Stand: 31. März 2020 / 12.00 Uhr) 20200330_Aktualisierung_Empfehlungen_Sars_Stand_31.03.2020_final (003)

Coronavirus

Alle Artikel mit dem Schlagwort: Heilmittelbereich

Corona-Krise: Gesetzliche Unfallversicherung übernimmt Fristenregelungen

Empfehlungen der Kassenverbände für den Heilmittelbereich werden von der UV übernommen Die Empfehlungen der Kassenverbände für den Heilmittelbereich aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Corona), Stand 18.03.2020 / 18:00 Uhr werden soweit auf den Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung übertragbar, übernommen. Dies betrifft folgende Punkte: • Aussetzung der vertraglich vereinbarten Fristenregelungen zum Behandlungsbeginn für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellten Verordnungen und zur Unterbrechung, wenn der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.20 liegt • Aufhebung der Verpflichtung zur Einhaltung der ärztlich verordneten Behandlungsfrequenzen • Die 4-Wochen-Frist gem. Teil A Punkt 2 der Handlungsanleitung ist nur für die Bemessung der Verordnungsmenge zum Zeitpunkt der Verordnung durch den D-Arzt maßgeblich, nicht jedoch für die Gültigkeit der Verordnung über 4 Wochen hinaus. • Möglichkeit der Teilabrechnung bereits erbrachter Leistungen Die Empfehlung gilt zunächst für alle Behandlungen die bis einschließlich den 30.04.2020 durchgeführt werden. (red.)