Ein Raum nach dem Hochwasser

Autor: VDB Physiotherapieverband

Hochwasserkatastrophe: Hilfsangebote
für Physiotherapiepraxen

Von dem Hochwasser, das in einigen Regionen Deutschlands enorme Schäden angerichtet hat, sind auch zahlreiche Physiotherapiepraxen betroffen. Mit vielen von ihnen standen die Vertreter der vier maßgeblichen Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapie und VPT bereits in Kontakt und haben eruiert, welche Hilfen von wem benötigt werden. In vielen Fällen konnten die Verbandsmitarbeiter kurzfristig mit konkreten Informationen weiterhelfen. Dabei ging es nicht nur um allgemeine bundesweite wie regionale Angebote, zum Beispiel von Landesregierungen, Finanzministerien und Banken. Auch bei branchenspezifischen Problemen konnte weitergeholfen werden, etwa mit dem Verweis auf Unterstützungsangebote von Softwareherstellern und Anbietern von Praxisausstattung. Anfragen, die nicht mit bloßen Informationen gelöst werden konnten, wurden von den Verbandsvertretern aufgenommen. Diese werden mit den zahlreichen Angeboten von Physiotherapeuten und Privatpersonen abgeglichen, die die Betroffenen des Hochwassers unterstützen möchten. Auf diese Weise können beide Seiten effizient zusammengebracht werden. Parallel dazu stehen die Verbandsvertreter in engem Austausch mit dem GKV-Spitzenverband. Gerade Physiotherapiepraxen, die durch das Hochwasser auch Geschäftsunterlagen wie Verträge, Verordnungen oder digitale Dokumente verloren haben, sind auf kulante und unbürokratische Lösungen bei der Abrechnung angewiesen. Der GKV-Spitzenverband steht dazu …

Das Bild zeigt Hochwasser auf der Straße.

Autor: VDB Physiotherapieverband

Hochwasserhilfe

Physiotherapieverbände bündeln Hilfsaktion. Die vier Physiotherapie-Verbände bündeln ihre Hilfs- und Informationsangebote für betroffene Physiotherapiepraxen in den Hochwassergebieten und richteten eine Task Force  mit folgenden Zielen ein: Ermittlung des Bedarfs vor Ort, Koordination von konkreten Sach-, Organisations- und Finanzhilfen sowie die unbürokratische Unterstützung der KollegInnen in den Krisenregionen. Fortlaufend haben der Bundesverband selbständiger Physiotherapeuten (IFK), der Deutsche Verband für Physiotherapie (PHYSIO-DEUTSCHLAND), der VDB-Physiotherapieverband und der Verband für Physikalische Therapie (VPT) die aktuelle Situation der Physiotherapiepraxen in den Überschwemmungsgebieten analysiert und regionale Rückmeldungen aus betroffenen Praxen gesammelt. Bereits seit vergangener Woche laufen konkrete Gespräche beispielsweise mit dem GKV-Spitzenverband, den ARGEn vor Ort sowie den Kostenträgern in den jeweiligen Regionen. Der GKV-Spitzenverband empfiehlt  in einer schriftlichen Mitteilung die Überprüfung der vertragskonformen Heilmittelabgabe auszusetzen. Konkret bedeutet dies, dass vom Hochwasser betroffene Praxen – neben der Möglichkeit von Videotherapie (aufgrund von Corona) die Möglichkeit bekommen, die Behandlungen zunächst bis zum 15. August 2021 an anderen Orten zu erbringen. So können z. B. Heilmittel, für die kein Hausbesuch verordnet war, im Haus des Versicherten oder an einem anderen Ort erbracht werden; …

Münzen gestapelt

Autor: VDB Physiotherapieverband

Schiedsspruch:
Verbände präsentieren die Ergebnisse

Am 14. Juli 2021 haben die vier maßgeblichen Physiotherapieverbände gemeinsam das Ergebnis des Schiedsspruchs und Informationen zum neuen Bundesrahmenvertrag in einer Online-Veranstaltung live präsentiert. Nach dem Schiedsspruch am 13. Juli 2021 haben die Verbände zunächst ihre Gremien und dann am Nachmittag ihre Mitglieder über die Detailergebnisse informiert. Am Abend folgte die gemeinsame Live-Veranstaltung zur Information der Branche. Die Fakten: Dieser Schiedsspruch setzt neue Preise und einiges mehr fest. Damit kann der Bundesrahmenvertrag mit seinen Anlagen zu Vergütung, Leistungsbeschreibung, Angaben auf Heilmittelverordnungen, Fortbildung, Weiterbildung und Zulassungen am 01. August 2021 in Kraft treten. Die Physiotherapieverbände konnten einen unter den derzeitigen Rahmenbedingungen sehr guten Abschluss erzielen – den höchsten bundesweiten Abschluss im Bereich der Physiotherapie! Trotz Corona-Pandemie und der daraus resultierenden Finanzsituation bei den Kassen, werden die Vergütungserhöhungen mit knapp einer Milliarde Euro in unserer Branche zu Buche schlagen. Ein Dank geht hier auch an die Politik, die durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) den Weg für Verhandlungen auf Bundesebene erst frei gemacht hat. Dieser Abschluss ist ein Zwischenschritt auf dem Weg zu besseren Rahmenbedingungen in der …

Das Bild zeigt einen Gerichtshammer

Autor: VDB Physiotherapieverband

Schiedsverfahren beendet!

Die Schiedsstelle hat am 13. Juli 2021 einen Schiedsspruch gefällt und Preise festgelegt. Die beteiligten Verbände IFK – Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten, Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e. V., VDB-Physiotherapieverband e.V. und VPT Verband Physikalische Therapie e.V. beraten derzeit noch die Ergebnisse zu Vergütung, Leistungsbeschreibung, Inkrafttreten der Verträge etc.. Nach Information an die Gremien und Mitglieder werden die maßgeblichen Physiotherapieverbände vertreten durch Andrea Rädlein (ZVK), Marcus Troidl (VDB),  Hans Ortmann (VPT) und Dr. Björn Pfadenhauer (IFK) morgen am 14. Juli 2021 um 19 Uhr online in einer Live-Veranstaltung gemeinsam und detailliert über die Ergebnisse des Schiedsverfahrens berichten.

Personenfotos sind mit einem Faden vernetzt. Der Hintergrund ist blau.

Autor: VDB Physiotherapieverband

Physiotherapie:
Anbindung an die
Telematikinfrastruktur noch nicht möglich

Eigentlich war alles klar. Schon im Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) von 2019  legte der Gesetzgeber fest:  PhysiotherapeutInnen können sich freiwillig ab dem 1. Juli 2021 an das digitale Gesundheitsnetzwerk in Deutschland, die Telematikinfrastruktur (TI), anschließen und erhalten damit Zugriff auf medizinische Anwendungsmöglichkeiten wie die elektronische Patientenakte (ePA). Doch in der Realität ist wieder alles ganz anders. Der Anschluss ist noch  nicht möglich und der Start der Anbindung muss verschoben werden. Warum? Für einen Zugriff auf die ePA benötigen PhysiotherapeutInnen eine Legitimation – den elektronischen Heilberufeausweis.  Der soll zwar kommen, doch verzögert sich der erstmögliche Ausgabetermin. Der zweite Grund für die Verschiebung liegt in den noch nicht abgeschlossenen Verhandlungen zur Erstattungshöhe der TI Einrichtungs- und Betriebskosten in Physiotherapiepraxen. (dad)

ein rotes Paragraphensymbol steht zwischen weißen Paragraphensymbolen

Autor: VDB Physiotherapieverband

Klage gegen Teile des Schiedsspruchs:
Begründung eingereicht

Verbände reichen Begründung zur Klageschrift gegen Teile des Schiedsspruchs ein. Der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK) und der VDB-Physiotherapieverband haben gemeinsam ihre Begründung zur Klageschrift gegen Teile des Schiedsspruchs eingereicht. In dieser Begründung erläutern die beiden Verbände ausführlich, welche formalen und inhaltlichen Fehler sie in Teilen des Schiedsspruchs vom 8. März 2021 sehen. In dem Schiedsspruch hatte die Schiedsstelle unter anderem eine Erhöhung der physiotherapeutischen Vergütungssätze um 1,51 Prozent festgesetzt. Dabei ging es noch nicht um eine Anhebung der Preise auf ein Niveau, das eine wirtschaftliche Praxisführung ermöglicht. Die 1,51 Prozent sollten eine Kompensation der Kostensteigerungen darstellen, die in den Physiotherapiepraxen zwischen Juli 2019 und März 2021 entstanden sind. Die Höhe dieser Kompensation erachten die beiden Verbände IFK und VDB jedoch als unverhältnismäßig niedrig und haben sich deshalb zu einer gemeinsamen Klage entschlossen. In der nun eingereichten Klagebegründung kritisieren sie zum einen, dass die Kostensteigerungen im ersten Quartal 2021 bei der Kalkulation der 1,51 Prozent vollständig außer Acht gelassen wurden. Außerdem beklagen sie die Ermittlung der Steigerung der Sach-, Personal- und Betriebskosten. Das Ergebnis der Berechnung …

Eine FFP2 Maske auf blaueen Hintergrund

Autor: VDB Physiotherapieverband

Hygienepauschale bis
31. Dezember verlängert

Heilmittelerbringer erhalten weiterhin 1,50 Euro pro Heilmittelverordnung von den gesetzlichen Krankenkassen für den erhöhten Hygieneaufwand in der Pandemie erstattet. Die Änderung der Hygienepauschaleverordnung wurde jüngst im Bundesanzeiger verkündet.  Die Regelung gilt rückwirkend zum 1. Juli und bis 31. Dezember 2021.

Autor: VDB Physiotherapieverband

REHACARE erst wieder 2022

Foto: MesseDüsseldorf, Constanze Tillmann Die Messe Düsseldorf hat sich in enger Absprache mit ihren Ausstellern und Partnern entschieden, die Weltleitmesse für Rehabilitation und Pflege dieses Jahr nicht durchzuführen, informiert die Pressestelle in einer Mitteilung. Die ursprünglich für den 6. bis 9. Oktober 2021 geplante REHACARE findet nun turnusgemäß im kommenden Jahr vom 14. bis. 17. September auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. „Wir bedauern die Absage der diesjährigen REHACARE sehr, aber sie ist ein Treffpunkt für Menschen, die durch Covid-19 besonders gefährdet sind. Hier sind eine hohe Sensibilität und große Vorsicht geboten. Unter diesen speziellen Gegebenheiten kann die REHACARE ihrer Rolle als Leitmesse und Treffpunkt der Community rund um das Thema Rehabilitation und Pflege in diesem Jahr nicht gerecht werden. Gesundheit und Planungssicherheit aller Beteiligten haben für uns höchste Priorität“, erläutert Erhard Wienkamp, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. Die REHACARE dient vielen Menschen mit Behinderung und chronisch Kranken als direkte Informationsquelle. Zur letzten Messe stellten sie einen großen Teil der Besucher. Auch zahlreiche Mitarbeiter der Aussteller gehören zu dieser Covid-19-Risikogruppe. Hannes Niemann, Director der REHACARE, blickt optimistisch …

Autor: VDB Physiotherapieverband

Physioverbände schreiben offenen Brief an die Politik

Kritik an der mangelnden Umsetzung des TSVG und den bisherigen Ergebnissen des Schiedsverfahrens. Die Physiotherapieverbände IFK, PHYSIO-DEUTSCHLAND, VDB-Physiotherapieverband (VDB) und Verband Physikalische Therapie (VPT) bewerten die Umsetzung der Vorgaben des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) für den Bereich der Physiotherapie und die bisherigen Ergebnisse des aktuellen Schiedsverfahrens als unzureichend. Nach Auffassung der maßgeblichen Verbände folgt die Entwicklung des Heilmittelbereichs nicht der vom Gesetzgeber vorgesehenen Richtung. Gleichzeitig sind die bisherigen Angebote des GKV-Spitzenverbandes zur dringend notwendigen Anhebung der Vergütung und zur neuen Leistungsbeschreibung nicht ausreichend, um die Patientenversorgung und die Arbeitsbedingungen im Heilmittelbereich ausreichend zu verbessern. Deshalb haben sich die Verbände, neben ihren Anträgen im Rahmen des zweiten Schiedsverfahrens, in einem offenen Brief an den Bundesgesundheitsminister und den Ausschuss für Gesundheit gewandt. Die Forderungen sind eindeutig. Es braucht eine rechtmäßige Umsetzung des TSVG und damit eine adäquate Anpassung der Vergütung der Leistungen, die die Kosten einer wirtschaftlichen Praxisführung deckt und Gehälter der Beschäftigten in Anlehnung an den TVöD ermöglicht. Da die bisherige Preisfindung höchst unterschiedliche Bewertungen durch die Physiotherapieverbände und die Krankenkassen zeigte, ist mittelfristig eine Bewertung …

Schriftzug Work Safety

Autor: VDB Physiotherapieverband

Neufassung der
SARS-CoV-Arbeitsschutzverordnung

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine Neufassung der SARS-CoV-Arbeitsschutzverordnung veröffentlicht. Die aktualisierte Arbeitsschutzverordnung tritt am 1. Juli in Kraft und gilt für die Dauer der epidemischen Lage nationaler Tragweite fort. Im Zentrum der aktualisierte SARS-CoV-Arbeitsschutzverordnung stehen Anpassungen des betrieblichen Infektionsschutzes. Insbesondere zwei Regeln hat das Bundesministerium für Arbeit der veränderten Infektionslage angepasst: Neu ist, dass die verbindliche Vorgabe einer Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Person in mehrfach belegten Räumen entfällt. Die Verpflichtung, den Beschäftigen zwei mal pro Woche Testangebote zur Verfügung zu stellen besteht weiterhin, doch ergänzt das BMAS die Regel mit zwei Ausnahmen: Für ArbeitgeberInnen besteht nicht mehr die Verpflichtung zu Testangeboten für vollständig geimpfte und von einer Covid-19-Erkrankung genesene MitarbeiterInnen, wenn die ArbeitgeberInnen einen gleichwertigen Schutz der Beschäftigten sicherstellen können. “Die Gefährdungsbeurteilung sollte aber festlegen, ob ein Testangebot dennoch sinnvoll sein kann, um das Risiko der Einschleppung von COVID-19 in den Betrieb weiter zu vermindern”, schreibt die Neufassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung vor. Wichtig auch: „Die Beschäftigten sind nicht verpflichtet, die Testangebote wahrzunehmen sowie ArbeitgeberInnen Auskunft über ihren Impf- Genesungsstatus zu geben.“ …