Autor: VDB Physiotherapieverband

Niedersachsen fordert
weiterhin Schulgeld von angehenden Masseuren

Während Podologen, Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten zukünftig eine kostenfreie Ausbildung in Niedersachsen erhalten, sind angehende Masseure von der neuen Regelung ausgenommen. Der VDB-Physiotherapieverband weist in einem Brandbrief auf das soziale Missverhältnis hin und fordert Schulgeldfreiheit für alle Gesundheitsberufe. „Schulgeldzahlungen dürfen einer Berufswahl nicht im Wege stehen, sie werden in Niedersachsen abgeschafft,“ sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann zur Vorstellung des Förderprogramms „Ausbildungsfinanzierung der Gesundheitsberufe“. Leider kommt die niedersächsische Landesregierung ihrem Anspruch, „das Schulgeld in Niedersachsen abzuschaffen“ und „Schulgeldzahlungen dürfen einer Berufswahl nicht im Wege stehen“, nicht nach, denn die Gesundheitsberufe Masseur/in und Diätassistent/in werden von der niedersächsischen Landesregierung nicht in die Fördermaßnahmen aufgenommen. Auch Physiotherapieschüler im derzeit dritten und vierten Semester fördert die sozialdemokratisch geführte Landesregierung nicht. Sie zahlen weiterhin bis zu 500 Euro monatlich für ihre Ausbildung. Den Text in voller Länge findet Sie hier… Brandbrief – Schulgeldfreiheit für Masseure und Physiotherapeuten

Viele Menschen formieren sich zu einem Pfeil.

Autor: VDB Physiotherapieverband

WAT-Gutachten:
Ergebnisse Mitte Februar erwartet

Der Erhebungszeitraum der Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen (WAT-Gutachten) ist abgeschlossen – nun müssen die zahlreichen Datensätze vom Institut für Gesundheitsökonomik (IfG) analysiert und ausgewertet werden. Voraussichtlich Mitte Februar werden die ersten Ergebnisse vorliegen. Alle Praxisinhaber, die sich am WAT-Gutachten beteiligten, haben damit einen wertvollen Beitrag zur Vorbereitung der anstehenden Vergütungsverhandlungen geleistet. Dafür ein herzliches Dankeschön! Die Ergebnisse werden helfen, die derzeitige Situation in den Therapiepraxen besser belegen zu können, um dann mit guten Argumenten in die ersten bundesweiten Vergütungsverhandlungen mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV-SV) zu treten. Beim WAT-Gutachten ging es insbesondere darum, Kosten, Umsätze und den bislang unvergüteten Verwaltungsaufwand der Praxen abzufragen. Das WAT-Gutachten wurde vom VDB-Physiotherapieverband und zehn weiteren maßgeblichen Berufsverbänden der Heilmittelbranche gemeinsam durchgeführt. Es wurden Daten aus Physiotherapie-, Ergotherapie-, Podologie- und Logopädie-/Sprachtherapie-Praxen erhoben. Allen Teilnehmern nochmals vielen Dank!

Sportlerin bindet sich den Laufschuh zu.

Autor: VDB Physiotherapieverband

VDB ist Projektpartner der FAU Erlangen

„Bewegungsversorgung im Gesundheitssystem – Etablierung von Versorgungsketten zur Bewegungsförderung für Menschen mit nicht übertragbaren Erkrankungen“ lautet der Titel eines Projekts des Departments für Sportwissenschaft und Sport an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Projektpartnern sind Vertreter der Ärzteschaft, Kostenträger, Bewegungsanbieter – darunter der VDB-Physiotherapieverband – und Patientenvertreter. Das Ziel des Projektes ist es, Versorgungsketten zur Bewegungsförderung für Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen zu entwickeln, zu erproben, zu evaluieren und die nachhaltige Verankerung im deutschen Gesundheitssystem auf den Weg zu bringen. In einem ersten Planungstreffen analysierten die Träger und Kooperationspartner bestehende Versorgungswege zur Bewegungsförderung. Anschließend erarbeiteten sie die Kernelemente von Bewegungsversorgungsketten. Das Projekt teilt sich in vier Phasen auf. Mit einer bundesweiten Umsetzung der Ziele rechnen die Wissenschaftler 2022. Foto: iStock.com/dusanpetkovic

roter Pargraph

Autor: VDB Physiotherapieverband

Fortbildung:
Patientenrechtegesetz

Der VDB-Physiotherapieverband Bundesverband veranstaltet am 14.12.2019 eine Fortbildung für Physiotherapeuten mit Beeinträchtigung des Sehens. Auch Mitarbeiter aus Physiotherapiepraxen und Rezeptionskräfte sind herzlich willkommen. Thema: Patientenrechtegesetz und Dokumentation gemäß Rahmenvertrag Referenten: Otto Tichy und RA Hans-Günter Huber Ort: VDB Bundesgeschäftsstelle, Marienstr. 27, 12203 Berlin Datum: 14.12.2019 Uhrzeit: 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr Gleichzeitig möchten wir Sie im Anschluss um 16:00 Uhr zu unserem Winterfest einladen. Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Kontakt: Tel.: 030/367 000 00 maito: bv@vdb-physiotherapieverband.de

Autor: VDB Physiotherapieverband

Digitale-Versorgung-Gesetz beschlossen

Der Deutsche Bundestag hat in 2./3. Lesung über den Gesetzentwurf Digitale-Versorgung-Gesetz entschieden. Was heißt das konkret für Physiotherapeuten? Das Digitale-Versorgung-Gesetz soll die medizinische Versorgung in Deutschland digitaler und besser machen. Dafür bündelt das Gesundheitsministerium ein Paket von digitalen Lösungen und schafft mit dem Gesetz eine rechtliche Grundlage. Auf den Weg gebracht werden digitale Kommunikations- und Versorgungsanwendungen, der Anschluss der Leistungserbringer an die Telematikinfrastruktur (TI), die Einbindung von Gesundheitsapps in das Finanzierungssystem der gesetzlichen Krankenkassen, die Förderung von Online-Sprechstunden oder die Übermittlung von medizinischen Daten und Rezepten auf elektronischem Weg. Weltneuheit ist, so sagt es Gesundheitsminister Jens Spahn in seiner Rede im Bundestag, die Finanzierung von Gesundheitsapps durch das gesetzliche Krankenkassensystem. Ärzte können zukünftig digitale Anwendungen, wie Apps für Menschen mit Bluthochdruck oder zur Unterstützung der Physiotherapie verschreiben. Mit dem beschlossenen Gesetz ebnet der Bundestag auch den Weg für eine freiwillige Anbindung von Physiotherapeuten an die Telematikinfrastruktur. Die Kosten werden erstattet. Wie weit die Befugnisse dann reichen, ob neben einer Lese- auch eine Schreibbefähigung erteilt wird, ist allerdings unklar. Umstritten ist die im Gesetz verankerte Verwendung …

Blume mit Winterhintergrund

Autor: VDB Physiotherapieverband

Einladung zum VDB-Winterfest

Zur Eröffnung der VDB-Bundesgeschäftsstelle an unserem neuen Standort in Steglitz-Zehlendorf laden wir herzlich zu einem Winterfest ein. Bei Glühwein, Bratwurst, Gulaschsuppe und wärmenden Feuerstellen im weitläufigen Garten der neuen Bundesgeschäftsstelle freuen wir uns auf schöne gemeinsame Stunden. Das VDB-Winterfest findet am Samstag, den 14.12.2019 ab 16.00 Uhr statt. Die Adresse der neuen Bundesgeschäftsstelle lautet: Marienstraße 27 12207 Berlin Um besser planen zu können, bitten wir um eine kurze Anmeldung. Tel.: 030/36700000 mailto: bv@vdb-physiotherapieverband.de  

Autor: VDB Physiotherapieverband

Physiotherapie und
Gender – wie Geschlecht und Vergütung in
Verbindung stehen

Dass klassische Frauenberufe schlechter vergütet werden als Berufe, in denen traditionell mehr Männer arbeiten, ist kein Geheimnis. Dass der Beruf des Physiotherapeuten dazuzählt, auch nicht. Wie kommt es aber dazu? Historische Hintergründe Dafür muss man sich die Entstehungsgeschichte der Physiotherapie einmal genauer anschauen. Während in der Antike die Heilkunst noch komplett in den Händen von Priestern lag, waren es später die Ärzte, welche Heilgymnastik oder -massage ausführten. Zu Beginn des 19 Jahrhunderts schließlich gründete sich in Schweden ein Gymnastisches Institut, das sowohl Männer als auch Frauen in dem Beruf des gymnastischen Assistenten ausbildete. 1853 eröffnete der Arzt Neumann, der die Schwedische Heilgymnastik in Stockholm studierte, in Berlin einen „Kursaal für schwedische Heilgymnastik“. Angegliedert waren dem Institut zwei Gymnastikschulen – eine für Männer und eine für Frauen. Weiterlesen»TP_05_2019-Gender und Physiotherapie

Win trauriges und ein lachendes Smiley.

Autor: VDB Physiotherapieverband

Wie zufrieden sind
Physiotherapeuten in Deutschland?

Eine empirische Untersuchung mit Blick auf die Attraktivität des Berufes und den Fachkräftemangel Autoren: Ingmar Frederik Janke (B.Sc.), Prof. Dr. Gordon Heringshausen Zusammenfassung Hintergrund. In der vorliegenden Forschungsarbeit wurden Daten zur Arbeitszufriedenheit von Physiotherapeuten in Deutschland erhoben. Auch wurde untersucht ob mangelnde Arbeitszufriedenheit sich auf den Fachkräftemangel im Bereich der Physiotherapie bemerkbar macht. Zudem sollte festgestellt werden wie die Attraktivität des Berufes Physiotherapeut sich auf den Fachkräftemangel bzw. auf den Nachwuchs auswirkt. Studiendesign Die Daten wurden mittels Fragenbogen online versendet um eine große Anzahl von Physiotherapeuten zu erreichen. Die Daten von 1.017 Physiotherapeuten wurden hier erhoben und werden in den Ergebnissen dargestellt. Ergebnisse In den Ergebnissen wird deutlich, dass die Physiotherapeuten in Deutschland mit den Arbeitsfacetten Arbeitgeber, Arbeitskollegen, Arbeitsplatz und berufliche Tätigkeit im Grunde zufrieden sind. In Bereichen der Entwicklungsmöglichkeit und Bezahlung waren die Physiotherapeuten nicht zufrieden. Auch die Attraktivität des Berufes ist laut der Ergebnisse nicht positiv einzuschätzen. Vor allem, dass viele Therapeuten sich beruflich noch mal neu orientieren wollten und sich den Beruf bis ins Rentenalter nicht vorstellen können, lässt aufhorchen. Schlussfolgerung Um …

Autor: VDB Physiotherapieverband

Schulgeldfreiheit jetzt!

Bernd Liebenow, Landesvorsitzender des VDB-Physiotherapieverbandes Berlin, schreibt einen Brandbrief an die Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und fordert die Schulgeldfreiheit. Im Land Berlin ist die Schulgeldfrage nach wie vor ungeklärt. Obwohl die Presse mitunter von einer Schulgeldfreiheit schreibt, ist dies mitnichten der Fall. An sieben von neun Physiotherapieschulen erheben die Träger Schulgeld. Die Kosten variieren zwischen 80 und 375 Euro monatlich. Auch an zwei Massageschulen müssen die Schüler mit 300 Euro im Monat tief in die Tasche greifen. Das muss sich ändern, findet der VDB-Landesvorsitzende und appelliert mit einem Brandbrief an die Gesundheitssenatorin, schnell eine Lösung zu finden, um die unhaltbare Situation zu beenden. Weiterlesen….. Brandbrief Schulgeldfreiheit Berlin 2019

Autor: VDB Physiotherapieverband

Treffen von GKV und
Heilmittelverbänden

Auf Einladung des GKV-Spitzenverbandes fand am 10.10.2019 das erste Treffen der maßgeblichen Verbände im Heilmittelbreich mit dem GKV-Spitzenverband statt. Besprochen wurde dabei insbesondere die zeitliche Abfolge der anstehenden Rahmenvertragsverhandlungen, die bis 30.06.2020 abgeschlossen sein müssen. Die Verhandlungen hat der Gesetzgeber im Terminservice- und Versorgungsgesetz festgelegt. Bis zum 01.07.2020 ist mit dem GKV-Spitzenverband ein neuer bundeseinheitlicher Rahmenvertrag zu verhandeln. Diese Maßnahme ermöglicht die Rahmenbedingungen der physiotherapeutischen Behandlungen neu zu justieren und spürbare Verbesserungen für die Praxen zu implementieren. Anschließend, bis zum 01.07.2020, steht ein neuer Vertrag für das Zulassungsverfahren mit dem GKV-Spitzenverband an. Das Zulassungsverfahren wird dabei auf eine zulassende Stelle je Bundesland reduziert. Auch die lange erwarteten Blankoverordnungen sind auf dem Weg. Nach dem Vertragsabschluss mit dem GKV-Spitzenverband im November 2020, tritt die Blankoverordnung als Regelversorgung für bestimmte Indikationen in Kraft. Die Blankoverordnung ermöglicht den Therapeuten über die geeignete Therapie, die Anzahl der Behandlungen und die Frequenz zu entscheiden. Wichtig ist beiden Vertragspartnern eine praktikable Lösung mit geringem bürokratischem Aufwand zu finden. Foto: istock.com/phototechno